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Spanisches Reis

2 EL Olivenöl
1 grosse Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben schneiden
1 rote Peperoni, in Würfel schneiden
300 g Rindshackfleisch
1 EL Tomatenpüree
1 Dose (400 g) gestückte Pelati
2,5 dl Rindsbouillon
200 g Rundkornreis (Bomba, Carnaroli, Arborio, Vialone Nano etc.)
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Getrocknete Chiliflocken

Eine weite beschichtete Bratpfanne auf mittlerer bis starker Hitze heiss werden lassen und das Olivenöl durch Schwenken darin verteilen. Zwiebel und Peperoni zufügen. Auf schwache bis mittlere Hitze reduzieren und das Gemüse 2 bis 3 Minuten weich werden lassen.

Hackfleisch, Salz, Pfeffer und Chiliflocken zufügen. Auf starke Hitze erhöhen und 10 Minuten anbraten, bis das Fleisch braun ist.

Pelati, Tomatenpüree, Reis, Knoblauch und Bouillon zufügen. Kurz verrühren, zum Kochen bringen und einen Deckel aufsetzen. Die Hitze reduzieren und 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit absorbiert ist. Alles mit einer Gabel durchrühren, eventuell nachwürzen und sofort servieren.

Schneller Marokkanischer Lammeintopf mit Kichererbsen und Aprikosen

für 😋 😋

240 g Lammnierstück, in mundgerechte kleine Würfel schneiden
10 getrocknete Aprikosen, in Streifen schneiden.
1 rote Zwiebel, halbiert, in feine Scheiben schneiden
1 Dose (400g) gestückte Pelatitomaten (zB Cirio Polpa)
1 Dose (230 g) Kichererbsen, abgespühlt und abgetropft
2 dl Hühnerbouillon
2 geh. EL Ras el Hanout
1 Zimtstange
Salz

180 g griechisches Naturjoghurt, zum Servieren

Ras el Hanout in einer beschichteten Bratpfanne trocken rösten bis es fein duftet. Alle weiteren Zutaten beigeben und 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Die Zimtstange entfernen und mit Salz abschmecken.

Mit einem Klecks griechischem Nature Joghurt servieren.

Dazu passt Bulgur, Couscous oder Reis

Focaccia-Brötchen mit Parmesan und Rosmarin

für 6-8 Stück
500 g Pizzamehl (zB Migros)
10 g Salz
7 g Trockenhefe
2 EL Olivenöl
3,4 dl Wasser, lauwarm
70 g Parmigiano Reggiano, grob gerieben
1 EL Rosmarin, fein gehackt

Mehl, Salz und Hefe in einer Schüssel mischen. Wasser und Öl zugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen 2-3 Minuten kneten, dabei nach und nach Parmesan und Rosmarin unterkneten. Zu einer Kugel formen und in die Schüssel legen. Mit Klarsichtfolie abdecken und 10-12 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank gehen lassen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mithilfe von 2 Esslöffeln 6-8 Teigstücke abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad auf der 2. Schiene von unten 18-20 Minuten goldbraun backen.

Focaccia-Brötchen auf dem Ofengitter abkühlen lassen, lauwarm oder kalt mit Serranoschinken oder hartgekochten Eiern geniessen.

Labneh mit Gurkensalsa, Sesam, Sumach, Oregano, Mayoran, Thymian

4 Kugeln Labneh-Frischkäse, selbstgemacht, Rezept.
1 Bio-Salatgurke längs halbieren, entkernen und fein würfeln.

Gewürzmischung
3 EL helle Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
1 TL Meersalz
1 EL Sumach
2 EL getrockneten Thymian
1 EL getrockneten Oregano
1 EL getrockneten Majoran

Hälfte des Sesams mit dem Meersalz im Mörser zerstossen. Mit restlichem Sesam sowie allen weiteren Zutaten gut vermischen.

Labneh mit Gurke anrichten, mit der Gewürzmischung bestreuen und mit 4 EL Olivenöl beträufelt servieren.

Tipp
Anstelle von Labneh passt auch Burrata bestens zu dieser Gurkensalsa.

Bruschetta mit Frischkäse und confierten Cherry-Tomaten

Chiabatta oder Baguette
Cherry-Tomaten
Frischkäse, zB Ziegenfrischkäse von Chavroux
Olivenöl
Puderzucker
Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Basilikum

Brot toasten, Cherry-Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit wenig Olivenöl eingeriebenen Backblech setzen, mit wenig Puderzucker berieseln, salzen und grosszügig mit Olivenöl beträufeln. Im 100 Grad warmen Ofen 1,5 bis 2 Stunden confieren.

Getoastetes Brot grosszügig mit Frischkäse bestreichen. Confierte Tomaten daraufsetzen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Basilikumblättchen bestreuen.

Orecchiette mit Broccoli-Pesto und Kefenstreifen

für 😋 😋 😋 😋

400 g Orecchiette (De Cecco oder Rummo)
250 g Kefen, längs in dünne Streifen schneiden

300 g Broccoli, in Röschen teilen
1 Bund Basilikum
1 Bund Pfefferminze
1 Knoblauchzehe
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft

Pesto
Broccoli im kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, dann kalt abschrecken. Broccoli mit Basilikum, Pfefferminze und Knoblauch mit dem Stabmixer fein vermixen, Parmesan, Öl und Zitronensaft darunterrühren, mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen und in eine grosse Schüssel geben.

Orecchiette im siedenden Salzwasser ca. 12 Minuten al dente garen, Kefenstreifen beigeben und zusammen ca. 2 Minuten fertig kochen. Orecchiette und Kefen mit einer Schaumkelle direkt aus dem Kochwasser zu dem Broccoli-Pesto in die Schüssel geben und gut vermischen.

Tipp 😋
Schmeckt auch kalt als Salat megalecker.

Seeteufel-Saltimbocca, Polenta, Pecorino, Oliven

Seeteufel-Saltimbocca

für 😋😋

4 Seeteufel-Medaillons à je 80 g
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
4 Scheiben Rohschinken, zB Parmaschinken
1 Handvoll frische Salbeiblätter
2 EL Butter
1 Zwiebel
1 dl trockener Weisswein

Seeteufel-Medaillons von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Jedes Medaillon in eine Scheibe Rohschinken einwickeln, mit einem Salbeiblatt belegen und mit Zahnstochern fixieren.

Zwiebel fein würfeln und die restlichen Salbeiblätter in feine Streifen schneiden. Seeteufelmedaillons mit etwas Olivenöl kräftig von beiden Seiten je ca. 3 Minuten anbraten und warmstellen. Butter und Zwiebelwürfel in die Pfanne geben, kurz dünsten und mit Weisswein ablöschen. Den Wein etwas einkochen und dann die Medaillons und den Salbei in der Sauce schwenken.

Polenta mit Oliven
4 dl Gemüsebouillon
2 dl Rahm
1 EL Butter
150 g mittelfeine Polenta (zB Slow Food Polenta Farina Bona Onsernone)
40 g Ligurische Taggiasche-Oliven, entsteint
40 g Pecorino romano, frisch gerieben
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Bouillon, Rahm und die Butter aufkochen. Die Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Vors Kochen bringen, dann zugedeckt bei kleinster Hitze 20–25 Minuten ausquellen lassen. (Geht auch im Reiskocher)

Am Ende der Garzeit die Oliven und den Käse untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gebratene Polentaschnitten, Tomatensalsa mit Sardellen, Oliven, Rucola

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Polenta (fast ohne Rühren)
5 dl Wasser
3 dl Rahm
1 EL Butter
2 gehäufte KL Gemüsebouillonpulver
125 g mittelfeiner Maisgriess (Ticino integrale)
125 g grober Maisgriess (Bramata)
3 gehäufte EL Parmegano Reggiano, frisch gerieben
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wasser mit 1 EL Butter aufkochen. Beide Sorten Maisgriess unter Rühren einrieseln lassen, das Bouillongranulat zugeben, aufkochen lassen, einmal gut umrühren, dann die Hitze auf die kleinstmögliche Stufe reduzieren und die Polenta gut zugedeckt 45-60 Minuten ausquellen lassen. Wichtig: auf keinen Fall vorher aufdecken und umrühren! Den Käse untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem Backpapier zu einem rechteck austreichen und erkalten lassen.

Polenta in Quadrate, Rechtecke oder Kreise schneiden. Olivenöl in einer beschichteten Bratpfanne heiss werden lassen. Polentaschnitten portionenweise beidseitig 4-5 Minuten goldbraun braten. Herausnehmen und sofort mit der Tomatensalsa servieren.

Tomatensalsa
200 g Cherry-Honig-Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Handvoll entsteinte Kalamata-Oliven
6 Sardellenfilets in Olivenöl
1 Schalotte
20 g Rucola
1 Zitrone
Olivenöl
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette

Tomaten vierteln, Oliven halbieren, Knoblauch dazupressen. Sardellenfilets und Rucola sehr fein hacken, Schalotte fein würfeln. Alles mit Zitronensaft und 1 EL Olivenöl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken und kühl stellen.

Saiblingfilet im heissen Ofen blitzschnell gegart mit Beluga-Linsen und schneller Dill-Mayonnaise

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

für 😋😋

2 Saiblingfilets, ohne Haut
Olivenöl
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Wenig Dill, abgezupft und gehackt
1/2 Zitrone, Saft und Abrieb

Den Backofen auf maximale Oberhitze 280 Grad vorheizen.

Wenig Olivenöl mit einem Pinsel auf einem gut vorgewärmten Teller verteilen. Dill, Meersalz und Pfeffer darüber streuen, die Saiblingfilets darauf legen. Wenig Olivenöl über die Filets träufeln. Dill darüberstreuen und nochmals mit Meersalz und Pfeffer würzen. Zitronensaft und -Abrieb über die Filets träufeln.

Die so vorbereitete Platte auf der obersten Rille für maximal eine Minute in den sehr heissen Ofen schieben und danach sofort servieren.

Diese Zubereitungsart funktioniert auch bestens mit dünngeschnittenen Frischlachs-, Thunfisch-, oder Schwertfischfilets,

Beluga Linsen
Linsen kalt abspülen.
1 Tasse Beluga Linsen
2 Tassen Wasser
1 geh. TL Gemüsebouillonpulver
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette

2 EL Granatapfelkerne
2-3 Snack-Gurken, klein gewürfelt

Linsen kalt abspühlen und in der heissen Bouillon ca. 30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Zwischendurch die Konsistenz prüfen. Erst nach dem Kochen mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen. Granatapfelkerne und Gurkenwürfel unterziehen.

Schnelle Dill-Mayonnaise
1,25 dl Olivenöl
0,25 dl Sonnenblumenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Dijonsenf
1 Ei
1 Eigelb
1/2 Zitrone, nur Saft
1-2 EL Dill, fein gehackt
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette

Knoblauch, Salz, Senf, Ei und Eigelb in ein hohes, schmales Gefäss geben (Mixbecher). Den Stabmixer in das Gefäss stellen, beide Öle zugeben, den Stabmixer auf höchste Stufe schalten und während des Mixens langsam von unten nach oben ziehen. Dies 2-3 Mal wiederholen, bis die Mayonnaise homogen ist. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken. Fein gehackter Dill unterziehen. Bis zum Servieren kühl stellen.

Version mit Frischlachs

Lasagne con Salsa Bolognese al Forno

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

für 😋😋😋😋

Salsa Bolognese
Olivenöl
600 g Rindshackfleisch
Suppengemüse-Brunoise (1 Zwiebel, 1 Rüebli, 1 Lauch, 1/4 Sellerieknolle, 1/4 Wirz, Petersilie mit Stengel), alles sehr klein gewürfelt
3 EL Tomatepüree
1 kleine Dose Pelati 160 g
5 dl Rindsbouillon
3 dl Rotwein
1 Lotbeerblatt
Rosmarin und Oregano – gefriergetrocknet
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette

Béchamelsauce
4 EL Butter
4 EL Mehl
6 dl kalte Milch
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Muskat

weitere Zutaten
5 Frischpasta-Lasagnenblätter von Garofalo**
50 g Parmesan, frisch gerieben
Butterflöckchen

Salsa Bolognese
Das Hackfleisch portionenweise in wenig Olivenöl scharf anbraten, danach aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne wenig Öl zugeben und die Brunoise andünsten. Tomatenpüree dazugeben, kurz anrösten. Das Hackfleisch wieder dazu geben und mit Pelati, Bouillon und dem Rotwein auffüllen. Aufkochen. Lorbeerblatt zugeben, mit Rosmarin und Oregano würzen. Zugedeckt unter gelegentlichem Rühren 2 Stunden auf kleiner Stufe köcheln. Lorbeerblatt entfernen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken.

Béchamelsauce
Die Butter in einer Bratpfanne schmelzen und das Mehl einrühren. Kurz andämpfen ohne dass es Farbe annimmt. Die kalte Milch in einem Guss hinzugeben und einrühren. Das ganze unter regelmässigem Rühren aufkochen und dann auf mittlere Stufe zurückstellen. Ein paar Minuten köcheln lassen, bis eine sämige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Lasagne schichten
Bolognese- und Béchamelsauce in je 6 Portionen teilen. Nimm eine ausgebutterte rechteckige Gratinform von ca. 20 x 25 cm und beginne mit der ersten Portion Bolognese- und Béchamelsauce. Verstreiche die beiden Saucen auf der gesamten Bodenfläche der Form. Danach folgt das erste Lasagneblatt und darauf wiederum 1 Portion Bolognese- und Béchamelsauce. Verstreiche auch hier die Saucen auf dem gesamten Lasagneblatt, das Blatt muss immer vollständig mit den Saucen bedeckt sein. So geht es weiter mit den Lasagneblätter und den Saucen bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht mit dem frisch geriebenem Parmesan bestreuen und mit Butterflöckchen belegen.

Die Form bei 180 Grad Umluft für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen geben. Nach dem Herausnehmen die Lasagne noch 5 Minuten ruhen lassen.

** Eine Packung Garofalo Lasagne enthält 7 Pastablätter à ca. 15 x 19cm. Diese müssen nicht vorgekocht werden, wichtig ist jedoch dass die ungekochten Lasagneblätter immer vollständig mit Sauce bedeckt werden müssen.

Pasta con le Sarde – Sizilianische Pasta mit Sardellen, Sultaninen, Fenchel und Pinienkernen

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Pasta con le Sarde

200 g Bucatini oder Spaghettoni
1 Dose Sardellenfilets in Olivenöl
1 Dose ganze Sardellen in Olivenöl (Boquerones), am besten von Albo
5 EL Panko
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1/2 Glas Weisswein
2 EL Tomatenmark
1 Handvoll helle Sultaninen
1 Handvoll Pinienkerne
1 gute Prise Safranfaden (kurz mit den Fingern verreiben)
1 TL Fenchelsamen (in warmen Wasser einweichen)
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Das Panko in einer beschichteten Bratpfanne ohne Zugabe von Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis es kräftig gebräunt ist. Herausnehmen und beiseite stellen. Die Boquerones nach Vorliebe ganz lassen oder grob zerkleinern.

Die Pfanne mit Küchenpapier sauber reinigen, 4 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel unter häufigem Rühren ohne Farbe anzunehmen weich schwitzen. Die Sardellenfilets hinzufügen und rühren, bis sie zerfallen. Den Wein dazugiessen und einkochen lassen. Das Tomatenmark und so viel Wasser einrühren, dass die Mischung eine saucenartige Konsistenz bekommt. Die Boquerones, Sultaninen, Pinienkerne, Safran und Fenchelsamen hinzufügen. Behutsam durchmischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und 10 Minuten köcheln lassen.

2 Liter Wasser zum Kochen bringen, 2 EL Salz zugeben und die Pasta al dente garen. Die Pasta mit einer Pastakralle direkt zur Sauce geben und durchmischen, dabei nach Bedarf ein wenig vom Kochwasser hinzufügen. Mit Olivenöl beträufeln und mit den gerösteten Pankobröseln bestreuen.

Rindfleischsalat mit Chicorée, Frühlingszwiebel, Datteltomaten, Ei, Bärlauchknospen

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Rindfleischsalat

für 😋😋

Salat
300 g gekochtes, kaltes Rindfleisch (Siedfleisch, zB. Tafelspitz)
1 hart gekochtes Ei, klein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, mit schönem Grün in feine Scheiben schneiden
2 weisse Chicorée, längs halbieren und in feine Streifen schneiden
1 Handvoll Datteltomaten, vierteln
1 Handvoll eingelegte Bärlauchknospen

Dressing
3 EL Kräuteressig
1 EL Dijon-Senf
1 EL Salat-Mayonnaise
1 TL Kurkuma
5 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sojasauce
Salz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle, Piment d’Espelette

Alle Dressingzutaten in einen Schüttelbecher geben und gut durchschütteln.

Reichlich frischen Schnittlauch oder Petersilie

Kaltes Rindfleisch in schmale Scheiben und diese in Streifen schneiden. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Den Salat mit dem Dressing übergiessen, gut durchmischen und für mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit reichlich frischem klein geschnittenen Schnittlauch oder Petersilie bestreuen. Eventuell nochmals nachwürzen.

Schnelles Siedfleisch aus dem Dampfkochtopf

für 😋😋 😋😋

800 g Rindfleisch zum Sieden (z. B. Tafelspitz, Huftdeckel)
1 Zwiebel
1 kleiner Lauch
2 Rüebli
1 Stange Sellerie
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
10 weisse Pfefferkörner
3 Wacholderbeeren
1 kleine Chilischote
1 EL Salz

Die Zwiebel schälen (wenn Bioqualität muss man die Schale nicht entfernen) und quer halbieren.

Die Zwiebelhälften mit der Schnittstelle nach unten in einer Pfanne ohne Fett solange braten bis die Schnittstellen schwarz sind.

Gemüse in Stücke schneiden. Gewürze grob zermörsern.

Wasser zum Kochen bringen. Salz ins Wasser geben, danach restliche Zutaten hineingeben, alles sollte nur knapp mit Wasser bedeckt sein. Den Topf verschliessen und bis zum Erscheinen des zweiten Ringes Hitze zuführen. Ab diesem Moment bei konstanter Temperatur das Fleisch 35 Minuten garen.

Nach Ende der Garzeit den Topf vom Herd nehmen und erst öffnen wenn sich der Druck vollständig abgebaut hat, dauert ca. 10 Minuten.

Fleisch herausheben und in Stücke schneiden, dabei darauf achten, dass man das Fleisch quer zu Faser schneidet.

Pastasotto – Fregola Sarda mit Dattel-, Dörrtomaten, Labneh und Basilikum

Fregola Sarda, diese Spezialität aus Sardinien besteht aus Hartweizengries, Wasser, Salz und einem kleinen Schuss Olivenöl. Aus dem Pastateig werden von Hand etwa pfefferkorngrosse Kügelchen geformt die im Ofen geröstet werden und dadurch ihr typisches Aussehen und den Geschmack, der einen etwas an Brotkrusten erinnert, erhalten. Häufig werden sie in Suppen oder Eintöpfen verwendet, aber auch ein leckeres Risotto kann man daraus zubereiten. Die Fregola saugen beim Garen die Bouillon auf und somit geht nichts von den typischen Röstaromen verloren.

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

für 😋😋

Pastasotto mit Fregola Sarda, Tomaten und Labneh

Olivenöl
1 Schalotte, fein gehackt
6 dl heisse Gemüsebouillon
160 g Fregola Sarda Tostate
1 Gutsch Weisswein oder trockenen Wermut (ich Sherry Dry)
75 g Datteltomaten, längs halbiert
1 Handvoll Dörrtomaten in Öl, in feine Streifen geschnitten
50 g frischer Labneh, selbstgemachter Frischkäse
1 Handvoll Basilikumblätter
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebenen Parmigano Reggiano

Öl in einer Pfanne erwärmen. Zwiebel andämpfen, Fregola und Tomatenpüree beigeben, unter Rühren kurz mitdünsten. Den Wein dazugiessen, vollständig einkochen. Bouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazugiessen, sodass die Pasta immer knapp mit Flüssigkeit bedecktist, ca. 25 Min. köcheln, bis die Pasta cremig und al dente ist. Nach 15 Minuten die Tomaten daruntermischen. Den Labneh-Frischkäse und die Basilikumblätter daruntermischen und würzen.

Das Fregasotto anrichten, mit frisch geriebenem Parmesan und Basilikumblättchen garnieren.



Labneh
selbstgemachter nordafrikanischer Frischkäse

180 g griechisches nature Joghurt, ergibt ca. 100 g Labneh
1 gestrichener TL Salz
1 Blatt Haushaltpapier
1 kleines Sieb
1 kleine Schüssel

Joghurt mit Salz gut vermischen. In ein Sieb etwas Küchenpapier legen und die Joghurtmischung hineingeben. Sofort wird das Salz Wasser aus dem Joghurt ziehen und dieses wird durch das Sieb tropfen. Das Ganze über Nacht (12 Stunden) in den Kühlschrank stellen. Und schon ist der hausgemachte Frischkäse bereits fertig.

Das Labneh vorsichtig aus dem klatschnassen Papier nehmen und auf einen Teller geben. Nach Belieben mit Olivenöl übergiessen, würzen und geniessen.

Varianten
dem Salz noch getrocknete Kräuter, Knoblauch- oder Zwiebelpulver, Piment d‘Espelette, schwarzen Pfeffer aus der Mühle, Ingwerpulver etc. beimischen.

Stampfkartoffeln mit Nussbutter, Bozner Sauce und Micro Greens

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

300 g kleine Raclettekartoffeln
3 EL Olivenöl
Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 g Butter
1 gepresste Knoblauchzehe

Am Vortag die Kartoffeln mit Schale in reichlich Wasser ca. 25 Minuten knapp weich kochen. Auskühlen lassen. Bis zur Verwendung kühl stellen.

Dann werden die gekochten und ungeschälten Kartoffeln am besten mit den Handballen vorsichtig flach gequetscht.

In einer beschichteten Bratpfanne das Öl erhitzen, die Stampfkartoffeln vorsichtig nebeneinander hineinlegen und bei mittlerer Hitze beidseitig langsam goldbraun braten.

Butter und den Knoblauch zugeben, aufschäumen lassen und die gebratenen Kartoffeln in der warmen Butter 1-2 Minute lang gut durchschwenken.

Die Stampfkartoffeln auf vorgewärmte Teller verteilen, mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Mit Nussbutter* und Bozner-Sauce anrichten.

*Die Nussbutter (braune Butter) hat ihren Namen von dem feinen, nussigen Geschmack der entsteht, wenn man die Butter so lange erhitzt, bis sich das in ihr enthaltene Eiweiss bräunt.

Bozner Sauce, eine Südtiroler Spezialität

2 Eier, hartgekocht
1 TL Dijonsenf
1 EL warmes Wasser
1,5 dl Sonnenblumenöl
1 EL Agrodolce all Aceto di Mele (Apfelessig)
1 Prise Piment d’Espelette
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll Micro Greens

Die Eier in eine Pfanne legen, mit kaltem Wasser auffüllen und das Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, vom Herd nehmen, mit einem Deckel abdecken und 10 Minuten ziehen lassen. Eier unter kaltem Wasser abschrecken, dann schälen und halbieren.

Eigelb vom Eiweiss trennen. Eigelb mit Senf und warmen Wasser gut verrühren. Dann das Öl langsam, aber kräftig einrühren. Mit Piment d’Espelette, Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Fein gehacktes Eiweiss und die MicroGreens unterrühren.

Tipp und Rezept
Nussbutter und Bozner-Sauce harmoniert auch hervorragend zu weissen Spargeln.

Panzanella , ein Toskanischer Brotsalat

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Die Panzanella war ursprünglich ein «Arme-Leute-Gericht» zur Verwendung von altem Brot: eine Tomate, eine Zwiebel und etwas eigenes Öl – das hatte jede Bauersfrau zur Hand! Diese Variante ist reichhaltiger, und du schmeckst den Sommer.

für 😋😋 bis 😋😋😋

200 g Steinofen Ciabatta
1-2 Knoblauchzehen
20 Cherry- oder Datteltomaten
1/2 Salatgurke
1/2 gelbe Peperoni
1 Frühlingszwiebel mit dem schönen Grün
1 rote Zwiebel
1 Handvoll Kapern
1 Handvoll entsteinte ligurische Taggiasche Oliven

Olivenöl
Rotweinessig
1-2 TL brauner Zucker
1 TL brauner Zucker
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Fleur de Sel
Piment d’Espelette für den besonderen Kick

Ziegenfrischkäse (zB von Chavroux)
Basilikum-, Rucola- oder Bärlauchblätter

Das Brot in mundgerechte Stücke schneiden und mit wenig Olivenöl beträufeln, mit den Knoblauchzehen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Backofen bei 180 Grad 10–15 Minuten knusprig rösten.

Die Tomaten vierteln, Peperoni und Gurke in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die vorbereiteten Zutaten mit den Oliven, Kapern, Knoblauchzehen und den gerösteten Brotwürfel in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken. Den Salat mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Mit Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern servieren.


und so klingt der Sommer in Italien:

Bami Goreng – gebratene Nestnudeln mit Gemüse und Poulet

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Bami Goreng – gebratene Nudeln mit Gemüse und Poulet

für 😋😋

250 g Eier-Nestnudeln (zB Taglierini Tradition Migros)

Marinade
1 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Sojasauce
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Pouletbrüstchen, handgeschnetzelt

Wok
Erdnussöl
100 g Schinkenwürfeli
2 Frühlingszwiebel mit dem schönen Grün, in feine Ringe schneiden
200 g Rüebli, in feine Streifen schneiden
1 rote Peperoni, in kleine Würfel schneiden
200 g tiefgekühlte Kefen, aufgetaut
3 EL Sojasauce
1 EL Austernsauce
1 TL Sesamöl
1 dl Gemüsebouillon
100 g Mungobohnensprossen
1-TL Sambal Oelek, nach belieben

Nudeln ins siedende Salzwasser geben, nach Packungsanweisung bissfest kochen, abgiessen, kalt abspülen, beiseite stellen.

Pouletbrüstli längs in 3-4 Streifen und die Streifen in schmale Scheiben schneiden. Zitronensaft, Sojasauce, Knoblauch und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Poulet beigeben, gut mischen, im Kühlschrank zugedeckt ca. 30 Minuten marinieren.

Wenig Öl im Wok oder in einer grossen Bratpfanne heiss werden lassen. Poulet und Schinkenwürfeli portionenweise je ca. 2 Min. rührbraten, herausnehmen, zugedeckt beiseite stellen. Frühlingszwiebeln, Rüebli und Peperoni ca. 5 Minuten rührbraten, Kefen beigeben, ca. 2 Minuten weiterrührbraten. Bouillon, Soja- und Austernsauce und Sesamöl dazugiessen, aufkochen und mit Sambal Oelek abschmecken. Nudeln, Fleisch und Mungobohnensprossen beigeben, gut mischen, nur noch heiss werden lassen.

Sizilianische Caponata mit Burrata

Sizilianische Caponata mit Burrata

1 weisse Zwiebel (Gemüsezwiebel)
1 Zucchetti
1 Fenchel
250 g Stangensellerie mit Grün
2 Peperoni, rot und grün
3 TL Akazienhonig
Meersalz
8 EL Olivenöl
200 g Cherry- oder Datteltomaten (rot und orange gemischt)
20 g Pinienkerne
1,5 dl Passata di Pomodoro zB Pizza Sauce al Basilico von Longobardi (Migros)
8 EL Agrodolce Aceto di Mele, alternativ weisser Balsamico
20 g feine Kapern
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

zum servieren:
2 Burrata (Migros Selection), alternativ Hüttenkäse
Stangenselleriegrün
Piment d’Espelette

Zwiebeln vierteln und in 5 mm breite Streifen schneiden. Zucchini längs vierteln und in 2 cm grosse Stücke schneiden. Fenchel halbieren, Strunk keilförmig herausschneiden, Fenchelhälften halbieren. Viertel in 2 cm breite Stücke schneiden. Stangensellerie entfädeln, das Grün abschneiden und in kaltes Wasser legen. Die Stangen in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Peperoni vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden.

Honig mit 1 TL Salz und Öl verrühren. Gemüse auf ein tiefes Backblech geben, mit der Ölmischung vermengen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten garen.

Tomaten halbieren. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseitestellen. Für die Marinade passierte Tomaten, Essig, 1/2 TL Salz und Pfeffer verrühren. Gemüse vom Blech in eine grosse Schale füllen, mit der Marinade mischen. Cherrytomaten, Pinienkerne und abgetropfte Kapern
unterheben. Caponata mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Caponata mit Burrata und Stangensellergrün servieren, mit Piment d’Espelette berieseln.

Tipp: sehr lecker auch mit entsteinten Ligurischen Taggiasca-Oliven und Rosinen.

Restenverwertung nächster Tag:

Bruschette al Caponata

Ciabatta in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Brotscheiben auf beiden Seiten goldbraun braten. Schneller geht es im Toaster.

Geröstete Brotscheiben mit Caponata belegen. Mit Sellerieblättern bestreuen, mit wenig Olivenöl beträufeln und servieren.

Gratin Vaudois mit Saucisson du Vully

Easy Food aus Lillyson’s Corona-Lockdown-Küche

Gratin Vaudois mit Saucisse du Vully

für 😋😋

1 Saucisson du Vully (Migros)
400 g festkochende Kartoffeln
1 dl Milch
1 dl Rahm
1 Knoblauchzehe, gepresst
100 g Gruyère Surchoix, frisch gerieben
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Piment d’Espelette (Coop)
Muskatnuss, frisch gerieben

Die Saucisson in 80 Grad heissem Wasser 30 Minuten ziehen lassen, dann kalt abschrecken. Die abgekühlte Wurst unter dem Schutz eines Haushaltpapiers anstechen (spritzt!) und die Haut abziehen (geht viel besser als in heissem Zustand). Die Hälfte der Wurst in 2-3 mm dünne Rädchen schneiden. Der Rest gibt mit fertig gekochtem Sauerkraut eine zweite Mahlzeit.

Kartoffeln schälen, in 2-3 mm dünne Scheiben hobeln.

Milch, Rahm und Knoblauch mit 1/3 des geriebenen Gruyère erwärmen bis der Käse schmilzt. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Piment d’Espelette würzen, die Kartoffelscheiben zugeben und gut mit der Flüssigkeit vermischen. Die Pfanne zudecken und 7 Minuten simmern lassen.

In eine gebutterte Gratinform eine Schicht Kartoffeln samt Flüssigkeit einlegen, darauf Wursträdchen, 1-2 EL Käse, wieder Kartoffeln, Wurst und Käse, als Abschluss Kartoffeln.

30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad gratinieren.

Dazu passt ein gemischter Salat.

Hühnersuppe: das beste Rezept bei Erkältung

Eine Hühnersuppe schmeckt toll, wärmt und ist das perfekte Hausmittel, um das Immunsystem zu stärken und vor Erkältung und Grippe zu schützen.

Hühnersuppe mit Capellini

4 Pouletschenkel à je 200 g
2 l Wasser
2 geh. EL Hühnerbouillonpulver
1 gestrichener EL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
4 Knoblauchzehen, zerdrückt
4 mittelgrosse Rüebli, schräg in dünne Scheiben schneiden
2 Selleriestangen, längs halbieren und schräg in in 1 cm dicke Scheiben schneiden
1 Bund glattblättrige Petersilie und wenig abgezupfte Blätter zum Servieren
100 g Engelshaarnudeln (zb Capellini von Barilla oder Fideli)

Die Pouletschenkel gründlich mit Wasser abspülen, in eine grosse Pfanne geben und so viel Wasser dazugeben, dass die Schenkel knapp bedeckt sind. Das Wasser aufkochen lassen dabei den entstehenden Schaum mit einem grossen Löffel von der Oberfläche entfernen. Die Hitze auf eine mittlere Stufe reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen, dabei den Schaum häufig abschöpfen.

Anschliessend das restliche Wasser, Salz, Bouillonpulver, Zwiebeln, Knoblauch, Rüebli, Sellerie und Petersilienstengel hinzufügen. Etwa 25 Minuten köcheln lassen, bis das Pouletfleisch gar ist.

Petersiliestengel und Pouletschenkel herausnehmen, die Poulethaut abstreifen und mit der Petersilie wegwerfen. Die Pouletschenkel abkühlen lassen, das Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen und bis zur Weiterverwendung kühl stellen.

Die Hühnersuppe wieder zum Kochen bringen und das gezupfte Pouletfleisch sowie die Capellini (halbieren) oder Fideli hinzufügen und noch 5 Minuten fertig kochen lassen.

Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie garnieren.

Berglinsen mit Waadtländer Saucisson

Linsen mit Waadtländer Saucisson

1 (ca. 350 g) Saucisson Vaudoise
Olivenöl
200 g braune Berglinsen
1 Rüebli, fein gewürfelt
2 Stangen Bleichsellerie, fein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
8 dl Gemüsebouillon
2 Lorbeerblätter
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Petersilie für die Garnitur

Die Saucisson im maximal 75 Grad warmen Wasser 60 Minuten lang garen lassen. Die Flüssigkeit darf auf keinen Fall kochen! Danach die Herdplatte auschalten und die Wurst 10 Minuten im Wasser liegen lassen. Während des Garprozesses sollte die Wurst nicht angestochen werden, sonst entweichen Saft und wertvolles Aroma in die Kochflüssigkeit.

Öl erhitzen. Zwiebel, Stangensellerie und Rüebli darin andünsten. Linsen zugeben und kurz mitdünsten. Bouillon zugiessen, aufkochen und bei mittleren Hitze 30 Minuten oder bis die Flüssigkeit aufgesogen ist, garen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Saucisson in schöne Scheiben schneiden und mit den Linsen anrichten. Mit gezupften Petersilienblättchen bestreuen.

(Bild über: Betty Bossi)

Tipp
Damit der Wurstsaft nicht in der Küche herumspritzt, unmittelbar vor dem ersten Schnitt in die Wursthaut ein Stück Brot auf die Wurst legen, mit einer Gabel durchs Brot stechen, das Brot saugt den Saft auf.

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