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Einseitig gebratenes Beef Tatar auf Pane Valle Maggia mit Spiegelei und frischen Kräutern

Einseitig gebratenes Beef Tatar auf Pane Valle Maggia

für 😋😋

1 Frühlingszwiebel
300 g Rindsfilet
1 Eigelb
1 EL Dijon Senf
½ TL Piment d’Espelette oder Paprikapulver
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

4 Scheiben Pane Valle Maggia oder von deinem Lieblingsbrot
Butter zum bestreichen
1 gehäufter EL Bratbutter

Hühner- oder Wachteleier
Kresse, Glattblättrige Petersilie oder Schnittlauchröllchen für die Deko

Das Rindsfilet im Tiefkühler ca. 10 Min. anfrieren lassen, dann in feine Scheiben schneiden, die Scheiben in feine Streifen und diese in feine Würfel schneiden.

Die Frühlingszwiebel rüsten und mitsamt dem schönem Grün fein hacken. In einer Schüssel das fein gewürfelte Tatar mit Frühlingszwiebel, Eigelb, Senf, Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette gut vermischen.

Das Tatar auf den gebutterten Brotscheiben verteilen und gut andrücken. Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Die Brotscheiben mit der Fleischseite nach unten ca. 30 Sekunden scharf anbraten dann vorsichtig wenden und die unbelegte Brotseite weitere 30 Sekunden braten.

Die Tatar-Brote mit Spiegeleier und frischen Kräutern servieren.

Weisse Spargeln aus der Folie – im eigenen Saft gegart – mit Bozner Sauce

Weisse Spargeln aus der Folie
für 😋😋

12-14 gleichmässig dicke weisse Spargeln, (Anzahl je nach Grösse)
feines Meersalz
1 EL feiner Zucker
80 g Butter
1 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen schneiden

Backofen auf 200 Grad vorheizen. 2 grosse Alufolien-Blätter bereitlegen.

Spargeln schälen und das holzige Ende abbrechen. Spargeln auf die Alufolien-Blätter aufteilen. Grosszügig mit Salz und dem Zucker würzen, Butter über die Spargeln verteilen. Folien zusammenschlagen und die Ränder sorgfältig zusammenfalzen. Die Pakete auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Rille je nach Dicke der Stangen 30–40 Minuten backen.

Bozner Sauce
2 Eier, hartgekocht
1 TL Dijonsenf
1 EL warmes Wasser oder Bouillon
1,5 dl Sonnenblumenöl
1 EL Apfelessig
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Schnittlauch, fein geschnitten

Eier 7 Minuten kochen, in kaltem Wasser abschrecken, -schälen, -halbieren, -Eigelb vom Eiweiss trennen. Eigelb mit Senf und 1 EL Wasser gut verrühren. Dann das Öl langsam, aber kräftig einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Essig würzen. Fein gehacktes Eiweiss und die Schnittlauchröllchen unterrühren.

Rosa gebratenes Lammrack auf Wacholder-Gin-Risotto


Rosa gebratenes Lammrack

für 2

400 g Lammrack
1 EL Bratbutter
1 Rosmarinzweig
1 Lorbeerblatt
1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Das Lammrack zusammen mit dem Olivenöl, Rosmarin, Lorbeer und den Knoblauchzehen in einen Frischhalte-Beutel geben. Die Luft aus dem Beutel herausdrücken, den Beutel verschliessen und für 2 Stunden oder am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Ofen auf 140 Grad vorheizen und darin eine Platte warm stellen. Eine beschichtete Pfanne mit der Bratbutter stark erhitzen. Die Marinade vom Fleisch abstreifen. Das Fleisch auf beiden Seiten je 3 Minuten scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf die vorgewärmte Platte legen, die abgestreifte Marinade über das Lammrack geben und dieses im Ofen 30 Minuten gar ziehen lassen.

Die Lammracks zwischen den Knochen in Tranchen schneiden und auf dem Risotto anrichten. Mit frischem Rosmarinzweigen garnieren.

Wacholder-Gin-Risotto
für 2

2 EL Olivenöl
250 g Risottoreis
1 Schalotte
8 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
50 ml Gin
1 l kräftige Hühnerbouillon
75 g Moser’s Fette Berta, Doppelrahmkäse
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Schalotte schälen und fein würfeln. Den Wacholder in einem Mörser zerstossen. Die Bouillon erhitzen.

In einer mittleren Pfanne das Olivenöl erhitzen. Schalotte, Zwiebel, Lorbeerblatt und die zerstossenen Wacholderbeeren beifügen und unter Wenden etwa 2 Minuten dünsten. Den Reis hinzufügen und unter ständigem Rühren so lange anschwitzen, bis er glasig wird. Mit Gin ablöschen und diesen unter Rühren vollständig einkochen lassen.

Nach und nach die heisse Bouillon zum Reis giessen und unter häufigem Rühren immer wieder vom Reis aufnehmen lassen, bevor die nächste Portion dazukommt. Am Schluss soll der Reis weich, aber im Kern noch bissfest und die Konsistenz des Risotto cremig-flüssig sein. Zum Schluss das Lorbeerblatt entfernen und den Käse vorsichtig unter das Risotto heben. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit den in Tranchen geschnittenen Lammracks anrichten. Mit frischem Rosmarinzweigen garnieren.

Bärlauch-Gnudi mit brauner Bärlauchbutter

Gnocchi nudi ›Gnudi‹ (Nackte), auch ›Malvestiti‹ (Schlechtgekleidet) oder Malfatti (Schlechtgemacht) genannt.

Bärlauch-Gnudi

für die Gnudi
150 g Hartweizengriess
250 g Ricotta
2 EL Bärlauchpesto (Rezept unten)
25 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
25 g Pecorino Romano, frisch gerieben
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

den Griess mit Ricotta, Pesto, beide Käsesorten und etwas frisch geriebene Muskatnuss von Hand oder mit dem Handrührgerät vermengen. Die Masse in eine Schüssel geben und über Nacht oder im Kühlschrank ziehen lassen.

Gnudi formen: von Hand zu fingerdicken Strängen ausrollen und mit dem Messer in gnocchigrosse Stücke schneiden. Zwischen den Handflächen zu einem kleinen Ball rollen. Du kannst die Gnudi rund lassen oder mit dem Daumen zu einer leicht ovalen Form drücken.

Reichlich Wasser in einer grossen Pfanne zum Kochen bringen, salzen und die Gnudi hineingeben. Etwa 3 Minuten köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Fertigstellen
2 EL Butter
ein paar frische Bärlauchblätter
2 EL Parmigiano Reggiano, frisch gerieben

Die Butter in einer weiten Bratpfanne bräunen (Nussbutter). Gnudi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und zusammen mit ein paar in Streifen geschnittene Bärlauchblättern 2 bis 3 Minuten in der warmen Butter schwenken. Auf vorgewärmte Teller anrichten, mit Nussbutter beträufeln und mit dem geriebenen Parmesan bestreuen.

für den Bärlauch-Pesto
1 Bund Bärlauchblätter (ca. 100 g)
1 dl Olivenöl
20 g Parmesan, in kleine Stücke brechen
20 g Pinienkerne, in einer Pfanne trocken rösten
feines Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Bärlauchblätter in Streifen schneiden, sofort mit einer Prise Salz bestreuen und in einen hohen Becher geben. Das Olivenöl beifügen und alles mit dem Stabmixer zu einer groben Paste verarbeiten. Den Parmesan und die Pinienkerne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Pesto in heiss ausgespülte, trockene Gläser füllen. Mit Öl bedecken, der Pesto muss ganz mit einer Ölschicht bedeckt sein. Gut verschliessen. Hält im Kühlschrank mehrere Wochen. Nach jedem Gebrauch wieder mit einer Ölschicht bedecken.

 

weitere Bärlauch-Pesto-Leckerbissen
– wunderbar mit Pasta oder Risotto bianco!
– oder aromatisiere damit mal einen Kartoffelstock!
– belege eine Pizza bianca mit Pesto und Mozzarella!

– Wer die Bärlauchsaison verpasst hat, ersetzt ihn durch Basilikum mit etwas Knoblauch.

 

 

 

 

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Spaghetti alla Bottarga nach sardischer Art

Grundsätzlich kann Bottarga aus dem Rogen verschiedener Fische hergestellt sein. Für dieses sardische Rezept empfiehlt sich „Bottarga di muggine“, der an der Sonne getrocknete und gesalzene Rogen der Meeräsche.

Spaghetti alla Bottarga

200 g Spaghetti (Empfehlung: „Rummo“ von Coop)
25 g Meeräschen-Bottarga (Empfehlung: „Bottarga di Orbetello“ von Coop)
2 Frühlingszwiebeln, ersatzweise 1 gehackte Zwiebel
2 EL Butter, zum andämpfen der Zwiebeln
1 EL Butter, zum untermischen
1 EL glattblättrige Petersilie, fein gehackt
wenig abgeriebene Zitronenschale
getrocknete Chiliflocken, nach Belieben

Von der Bottarga das Häutchen abziehen, dann mit einem Sparschäler in hauchdünne Scheiben, diese mit einem Messer so fein wie möglich hacken. Einige ganze Scheiben für die Garnitur beiseite legen).

Frühlingszwiebeln mit dem schönen Grün in sehr dünne Scheiben schneiden, mit einer grossen Prise Salz und der Butter in eine beschichtete Bratpfanne geben. Auf kleine Hitze schalten und unter gelegentlichem Umrühren hellgelb andämpfen.

Spaghetti in kochendem Salzwasser al dente garen, dann direkt aus der Pfanne tropfnass zu den Zwiebeln geben, Petersilie, Zitronenabrieb, Chiliflocken, Butter und die gehackte Bottarga dazugeben und alles sorgfältig und gut vermischen.

Spaghetti in vorgewärmte Teller geben und mit den beiseite gelegten Bottargascheibchen garnieren.

Crostini mit Forellen-, Tomaten- und Artischockenaufstrich

Crostini mit Forellen-, Tomaten- und Artischockenaufstrich

für die Crostini
getoastete Baguette- oder Ciabatta-Brotscheiben

für den Forellenaufstrich
200 g geräucherte Forellenfilets
300 g Frischkäse nature (Philadelphia o.Ä.), Zimmertemperatur
3 EL Crème fraîche oder saurer Halbrahm
1 TL Meerrettich aus dem Glas
2 Frühlingszwiebeln mit dem schönen Grün
1 Handvoll frischer Dill

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, zum abschmecken

Forellenfilets von Hand in grobe Stücke zupfen, Frühlingszwiebeln und Dill grob hacken. Alle Zutaten mit einem Food-Prozessor oder mit einem Stabmixer gut durchmixen bis sich eine schöne homogene Creme ergibt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp
anstelle der Forellenfilets geräucherte Makrelenfilets oder heiss geräucherter Lachs (Stremellachs) verwenden.

für den Tomatenaufstrich
300 g Frischkäse nature (Philadelphia o.Ä.), Zimmertemperatur
3 EL Crème fraîche oder saurer Halbrahm
1 EL Tomatenpüree
125 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel
1 Bund frische Basilikumblätter
1 gute Prise Piment d’Espelette oder Chiliflocken

Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, zum abschmecken

Zwiebel und Basilikum grob hacken. Alle Zutaten mit einem Food-Prozessor oder mit einem Stabmixer gut durchmixen bis sich eine schöne homogene Creme ergibt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

für den Artischockenaufstrich
300 g Frischkäse nature (Philadelphia o.Ä.), Zimmertemperatur
3 EL Crème fraîche
1 EL Zitronen-Olivenöl
125 g Artischocken in Öl, abgetropft
100 g Parmesan am Stück
1 Bund Schnittlauch

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, zum abschmecken

Parmesan in grobe Stücke brechen, Schnittlauch grob hacken. Alle Zutaten mit einem Food-Prozessor oder mit einem Stabmixer gut durchmixen bis sich eine schöne homogene Creme ergibt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp
3 Sardellenfilets und/oder eine Handvoll trocken angeröstete Cashewnüsse mitmixen.

Mezzelune mit Sardellen, Spinat, Ricotta und Salbeibutter

Mezzelune mit Sardellen, Spinat, Ricotta und Salbeibutter

1 Knoblauchzehe
2 Sardellenfilets
100 g tiefgekühlter Blattspinat, aufgetaut und fein gehackt
1 Ei
3 gehäufte EL Ricotta
1 Prise Muskatnuss
Meersalz
250 g Pastateig, 2 Rollen à 16x56cm
50 g Butter
Salbeiblättchen: kleine ganz lassen – grosse quer in Streifen schneiden
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Knoblauch und Sardellenfilets fein hacken. Mit dem Spinat in einer Pfanne zugedeckt bei kleiner Hitze 3 Minuten dämpfen. Inzwischen Eiweiss und Eigelb trennen. Eigelb und Ricotta mit dem Spinat gut vermischen. Mit Salz und Muskat abschmecken.

Einen Pastateig sorgfältig entrollen. Mit einem 8cm-Ausstecher 14 Rondellen ausstechen und mit Eiweiss bestreichen. Je 1⁄2-1 TL der Füllung mittig auf die Teigstücke geben, Teig darüber zusammenklappen und an den Kanten mit einer Gabel fest zusammendrücken. Die Mezzelune auf ein bemehltes Tuch legen. Mit dem zweiten Teig gleich verfahren.

Inzwischen die Salbeibutter zubereiten: In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen lassen. Die Salbeiblätter beifügen und leicht rösten, sodass sie dem Rand entlang etwas Farbe annehmen. Beiseitestellen.

In einer grossen Pfanne reichlich Salzwasser aufkochen. Die Mezzelune ca 3 Minuten bei leicht siedendem Wasser ziehen lassen bis sie an die Wasseroberfläche auftauchen, mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen.

Die Salbeibutter nochmals erhitzen. Die Mezzelune in vorgewärmte Teller verteilen, mit der Salbeibutter beträufeln und mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle bestreuen.

 

Happy 2019 – alle Sorgen vergessen mit Röstbrot, Butter und Sardellen

Crostini con Burro e Alici

Brotscheiben (helles Sauerteigbrot oder einfach dein Lieblingsbrot)
Butter
Kantabrische Sardellenfilets in Olivenöl
grobes Meersalz, Salzflocken…

Brot im Toaster, in der Grillpfanne oder unter dem Backofengrill rösten. Etwas abkühlen lassen, mit viel Butter bestreichen und mit abgetropften Sardellenfilets belegen. Mit groben Meersalz bestreuen…

…dazu ein Gläschen eisgekühlten Prosecco einschenken und alle Sorgen vergessen…

 

mehr Leckerschnitten

Bruschette mit geschmolzenem Provolone

Hot Kraut Dog

Pastrami Tatar

Eierbrot mit Koriander

Rucola, Ölsardinen, Fleur de Sel

Fette Berta und Radieschensprossen

 

Lillyson’s Leckerschnitten: Bruschette con Provolone mit Parmaschinken

Bruschette con Provolone 

250 g Provolone dolce oder piccante (Caciocavallo o salame), in dünne Scheiben schneiden

8 dicke Scheiben Brot (nimm einfach dein Lieblingsbrot)

Toppings
– Prosciutto crudo
– Carpaccio di Tartufo
– Sardellenfilets
– gehackte Baumnüsse mit flüssigem Honig
– Salsa Verde
– gehackte getrocknete Tomaten

würzen mit
– schwarzer Pfeffer aus der Mühle
– Piment d’Espelette

Backofengrill vorheizen:

Backblech mit Backpapier auslegen, die Brotscheiben darauf verteilen und ca. 2 Minuten unter den heissen Grill schieben bis die Brote schön knusprig sind.

Das Blech mit den Brotscheiben aus dem Ofen nehmen, mit den Provolonescheiben belegen und nochmals für  3-4 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse zu schmelzen beginnt.

Die heissen Käsebrote aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Topping deiner Wahl belegen. Bruschette in Streifen schneiden, würzen nach Bedarf und noch warm geniessen.

 

Provolone Impiccato
Dazu ein ganzer Provolone Caciocavallo über dem Grill (siehe Video) zum schmelzen bringen und den geschmolzenen Käse mit einem breiten Messer direkt auf geröstete Brote schaben.

Video
Provolone Impiccato

und für die kleinere Gesellschaft
Grillaufhängung für den Käse: Dreibein für Kochkessel, mit Kette und Haken. Hier kannst du das kaufen

Impicatto
Italienisch für aufhängen…

Tonkatsu Knusperschnitzel mit japanischem Gurkensalat

Tonkatsu Knusperschnitzel

für die Knusperschnitzel
2 Pouletbrüstchen oder dünne Schweinsschnitzel
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 EL Mehl
1 Ei, geschlagen
100 g Panko (japanische Brotbrösel)
Öl zum Braten

für die Tonkatsu-Sauce
1 dl Tomatenketchup
2 EL Worcesterhiresauce
2 EL Sojasauce
1 TL Dijonsenf
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für die Tonkatsu-Sauce alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Kurz erwärmen und zur Seite stellen. Schmeckt aber auch kalt sehr köstlich.

Pouletbrüstchen waagrecht in zwei Schnitzel schneiden. Die Schnitzel unter Frischhaltefolien legen und mit einem Fleischklopfer oder einem Pfannenboden flachklopfen.

Das Mehl, das geschlagene Ei und die Panko-Brotbrösel in drei separate Teller verteilen. Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen, dann im Mehl wenden, danach in das Ei tauchen und anschliessend mit den Panko panieren.

Den Boden einer grossen Pfanne mit Öl bedecken und erhitzen, die Schnitzel bei mittlerer Hitze von jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun braten. Auf Haushaltspapier abtupfen, in Streifen schneiden und mit kalter oder warmer Sauce servieren.

Gurkensalat
400 g Bio-Snackgurken (siehe Tipp)
Salz
1-2 EL Reissessig
1 rote Chilischote, nach Belieben
1 EL flüssiger Honig
1 TL Öl
1 Tropfen Sesamöl
2 EL Sesam

Gurken putzen und in spitz zulaufende, mundgerechte „Dreiecke“ schneiden. Kräftig mit Salz würzen, den Essig zugeben. Chili halbieren, von Samen und Scheidewänden befreien, in feine Scheiben schneiden und nach Geschmack untermengen. 20 Minuten ziehen lassen, dann den Honig und die Öle zugeben. Bis zum Servieren zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und vor dem Servieren über den Gurkensalat streuen.

Tipp
Die kleinen Bio-Snackgurken sind perfekt für Salat, alternativ lassen sich auch die wesentlich grösseren Salatgurken in Würfel schneiden. Allerdings macht Bioqualität hier in jedem Fall wirklich Sinn, denn Biogurken haben mehr Geschmack und verlieren viel weniger Wasser, als ihre Kollegen aus konventionellem Anbau.

 

Paella – Spanischer Tomatenreis mit Chorizo und Chicken Wings

Spanischer Tomatenreis mit Chorizo

1 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (Pimenton de la Vera)
150 g Chorizo, in Scheiben schneiden
300 g Rundkornreis (Bomba, Carnaroli, Arborio, Vialone etc.)
1 Dose (400 g) gestückte Pelatitomaten
5 dl kräftige Hühnerbouillon
1 Handvoll frische Oreganoblätter
100 g junge Spinatblätter

Das Öl in einer beschichteten Bratpfanne stark erhitzen. Zwiebel, Paprikapulver und Chorizo 2 Minuten darin goldbraun anbraten. Knoblauch hinzufügen und 3 Minuten mitbraten.

Den Reis zugeben und 1 Minuten unter Rühren andünsten. Tomatensauce und die Bouillon einrühren und aufkochen lassen. und alles 10 Minute kochen. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und 15 Minuten, ohne umzurühren garen lassen. Dann die Hitze auf mittlere Stufe erhöhen, den Spinat und die Oreganoblättchen zugeben und weitere 5 Minuten mitgaren.

Mit separat gebratenen Chicken Wings und mit einigen schönen Spinatblätter garniert servieren.

 

mal anders…

anstelle der Chicken-Wings: 4 Pouletschenkel parieren, in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit der Chorizowurst braten….

und für Seafood Liebhaber können in den letzten 15 Minuten rohe geschälte Crevetten „Tail on“ und Miesmuscheln auf das Reis gelegt und mitgegart werden….

 

mal so…

gebratene marinierte Pouletflügeli (Chicken Wings)

für die Wings
16 Pouletflügeli
1 TL Salz
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver
1/2 TL Piment d’Espelette

für die Sauce
1,8 dl Barbecue Sauce
50 g Honig
2 EL Ketchup
1 EL Sriracha
1/2 TL Knoblauchpulver

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Pouletflügeli mit Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikapulver würzen. Im heissen Ofen 35-40 Minuten backen.

Für die Sauce alle Zutaten vermischen. Pouletflügeli mit der Sauce marinieren und erneut 5-10 Minuten im heissen Ofen backen.

Miso-Spaghetti mit schwarzem Sesam: eine Umami-Bombe

Für diese japanische Umami-Bombe benötigt man nur drei Zutaten…

Miso-Spaghetti

für 😋😋 bis 😋😋😋

350 g Spaghetti *
50 g Butter
50 g Miso-Paste (zB Fine Food Miso-Paste von Coop)

1 EL schwarze oder helle Sesamsamen

Die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett 4-5 Minuten rösten. In der Zwischenzeit in einer Bratpfanne die Butter schmelzen und das Miso mit einem Schneebesen einrühren. 1 dl vom Spaghetti-Kochwasser zugeben und unter Rühren cremig aufkochen. Vom Herd ziehen. Die gekochten Spaghetti tropfnass in die Pfanne mit der Miso-Butter geben, gut vermischen, mit den gerösteten Sesamsamen bestreuen und sofort servieren – mmmhhh!

Tipp
* noch schneller geht’s mit Ramen- , Mie- oder Chinese-Noodles (nur 2-3 Minuten Kochzeit)

Speck-Zwiebel-Brötchen

Speck-Zwiebel-Brötchen

3 Zwiebeln, fein gewürfelt
150 g Bratspeck, in dünne Streifen schneiden
750 g Bauernmehl (mit Weizen, Dinkel und Roggen)
2 Päckchen Trockenhefe
4,5 dl lauwarmes Wasser
2,5 TL Salz

Zwiebeln und Speck in einer Bratpfanne glasig dünsten, abkühlen lassen.

Mehl und Hefe mischen, lauwarmes Wasser und Salz zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Die Zwiebel-Speck-Mischung zum Schluss einkneten. Den Hefeteig in einer mit einem feuchten Tuch zugedeckten Schüssel bei Zimmertemperatur auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (1–1½ Stunden).

Den Teig in 18 gleich grosse Portionen teilen, mit leicht bemehlten Händen Kugeln formen. Ein Kuchenblech mit Backpapier belegen. Eine Kugel in die Mitte setzen. Die übrigen Kugeln in zwei Reihen kranzförmig dazulegen. Den Brötchen-Kranz mit einem feuchten Tuch zudecken, nochmals 5–10 Minuten gehen lassen.

In der unteren Hälfte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens 25-30 Minuten backen.

Couscous-Salat mit Granatapfelkernen und weissem Thunfisch aus der Dose

Couscous-Salat mit Granatapfelkernen und weissem Thunfisch

250 g Couscous
2,5 dl Hühnerbouillon
4 EL Olivenöl
1 Zitrone, nur Saft
grobes Meersalz und Ras el Hanout aus der Mühle

2 Spitzpaprika, rot und gelb, entkernen und fein würfeln
1 halbe Salatgurke, vierteln, entkernen und fein würfeln
1 Rüebli, schälen und fein würfeln
1 rote Zwiebel, halbieren und in feine Scheiben schneiden
1 Granatapfel, Kerne
ein Bund Salatkräuter (Dill, Basilikum, Petersilie), gehackt
1 Dose (210 g) weisser Thunfisch in Olivenöl

Couscous nach Packunganweisung zubereiten. Dabei heisse Hühnerbouillon statt Wasser verwenden. Couscous abkühlen lassen, dann mit einer Gabel lockern. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Ras el Hanout würzen.

Spitzpaprika bis und mit Salatkräuter unter das Couscous mischen.

Thunfisch grob zerteilen und über das Couscous geben. Mit wenig Olivenöl beträufeln und mit Ras el Hanout aromatisieren.

Tipp
lässt sich sehr gut vorbereiten, schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut…

Schweinsfilet-Rahmschnitzel mit Nüdeli

Rahmschnitzel mit Nüdeli

500 g Teigwaren (z. B. Taglierini, Spiralen etc.)
600 g Schweinsfilet
2 EL Mehl
0.25 TL Paprika edelsüss
0.75 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl zum Braten

für die Rahmsauce
1 Zwiebel
250 g Champignons
1 EL Zitronensaft
2 dl Saucen-Halbrahm
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Backofen auf 60 Grad vorheizen und eine Servierplatte hineinstellen.

Teigwaren im Salzwasser al dente kochen, ca. 2.5 dl Kochwasser beiseite stellen, abtropfen. Mehl, Paprika, Salz und Pfeffer mischen.

Filet schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden, diese zwischen Folie flach klopfen. Schnitzel portionenweise im gewürzten Mehl wenden und im heissen Öl beidseitig je ca. 1 Min. braten, herausnehmen und im Ofen warmstellen.

Zwiebel hacken, Champignons in Scheiben schneiden, beides ca. 2 Minuten braten. Zitronensaft, beiseite gestelltes Kochwasser und Rahm beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren, ca. 6 Min. köcheln. Schnitzel wieder beigeben, nur noch heiss werden lassen.

Wolfsbarschfilet mit Bratspeck auf Lauchgemüse

für den Fisch
350 g Wolfsbarschfilet (Loup de Mer) ohne Haut
8 Tranchen Bratspeck
Meersalz und tasmanischer Pfeffer aus der Mühle 
2 EL Olivenöl

Den Fisch in 4 Portionenstücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und mit je 2 Specktranchen umwickeln. Das Olivenöl stark erhitzen und die Filetstücke auf jeder Seite 3 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

für das Lauchgemüse
2 Stangen Lauch
2 EL Olivenöl
1 Schalotte, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Prise Salz
1 Prise Piment d‘Espelette
1 Gutsch Noilly Prat
0,5 dl Gemüsebouillon
1 EL grob gezupfte Petersilienblätter

Den Lauch putzen, den dunkelgrünen Teil entfernen, die Stangen längs halbieren, quer in 1 cm breite Streifen schneiden und gründlich waschen.

Den Lauch zusamen mit der Schalotten und den Knoblauchin in einer weiten Pfanne im Öl glasig anschwitzen, mit Salz und Piment d‘Espelette würzen und mit einem Gutsch Noilly Prat ablöschen. Den Wermuth einkochen lassen, die Gemüsebouillon angiessen und den Lauch etwa 4 Minuten bissfest garen.

Den Lauch mit den Petersilienblätter bestreuen und warmstellen.

Anrichten
Das Lauchgemüse auf vorgewärmte Teller verteilen und die gebratenen Wolfsbarschfilets daraufsetzen, mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle bestreuen und sofort servieren.

Zucchiniblüten im Bierteiglein

Zucchiniblüten im Bierteiglein
🙂 🙂

2 Eier
2 gehäufte EL Mehl
2 Prisen Salz
viel 🙂 schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Gutsch Bier
8 Zucchiniblüten mit Fruchtansatz
Bratbutter

Eier in einer Schüssel aufschlagen. Mehl, Salz und Pfeffer zugeben und rühren, bis keine Mehlklumpen mehr sind, den Parmesan und das Bier zugeben und verrühren, bis der Teig geschmeidig ist.

In einer Bratpfanne den Bratbutter – so viel, dass halbschwimmend ausgebacken werden kann – erhitzen. Die Zucchiniblüten durch den Teig ziehen und gleich ausbacken. Mit einer Schaumkelle aus dem Bratbutter ziehen, abtropfen und auf Haushaltpapier noch einmal abtropfen lassen.

Roher Wirzsalat mit Joghurt-Spanischnüssli-Sauce

Roher Wirzsalat mit Joghurt-Spanischnüssli-Sauce

350 g Wirz
1 Schalotte, fein gehackt
1 griechisches Nature-Joghurt
1/2 Zitrone, nur Saft
2 EL Olivenöl
1 Handvoll gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Wirz in Viertel schneiden, den Strunk entfernen und das Gemüse quer in dünne Streifen schneiden. Mit etwas Salz bestreuen und einige Minuten gut durchkneten.

Alle weiteren Zutaten dazugeben, gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

 

Sämiges Randen-Risotto mit Meerrettich-Mousse

Randen-Risotto mit Meerrettich-Mousse
🙂 🙂 🙂 🙂

für das Risotto
Olivenöl
1 Zwiebel
300 g rohe Randen
350 g Risottoreis (Riso Ticinese, Carnaroli, Vialone Nano etc)
2,5 dl Rotwein
2 dl kräftige Gemüsebouillon
4 dl Randensaft
50 g Pecorino oder Parmesan, frisch gerieben
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Randen schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Die Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten, Randenwürfel und Reis dazugeben und kurz mitdünsten. Den Wein dazugiessen und alles unter Rühren so lange köcheln lassen bis der Wein eingekocht ist. Die Bouillon mit dem Randensaft mischen und nach und nach unter Rühren dazugiessen, alles weiterköcheln lassen bis der Reis al dente ist. Zuletzt 2 gehäufte EL Meerrettich-Mousse und den Käse untermischen und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Risotto auf Teller verteilen und jeweils 1 EL Meerrettich-Mousse daraufsetzen. Nach belieben mit Rettich-Sprossen garnieren.

für das Mousse
1 EL Meerrettich, frisch gerieben
1 Spritzer Zitronensaft
1 dl Rahm
Salz

den Meerrettich schälen, sofort mit dem Zitronensaft bestreichen und fein reiben. Den Rahm steif schlagen, leicht salzen und den Meerettich unterziehen.

Tipp
Für die schnelle Variante fertige Meerrettich-Mousse (Migros) nehmen.

 

Roter Pastasalat

Roter Pastasalat
🙂 🙂 🙂 🙂

250 g Hartweizenpasta (Farfalle, Orecchiete etc.)
1 EL Tomatenmark
3 EL Olivenöl
2 EL Balsamico Bianco
2 EL Pastawasser
1 EL geriebener Parmesan
1 Spritzer Zitronensaft
1/2 TL getrockneter Oregano
50 g Pinienkerne
1 Zwiebel, fein gehackt
150 g Mozzarella Perlen
40 g entsteinte Oliven, in Scheiben
150 g Cherry Tomaten. vierteln
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL Piment d’Espelette oder Chiliflocken für den kleinen Kick
1 Bund Basilikum


Tomatenmark bis und mit Oregano in einen Schüttelbecher geben und gut zusammenmixen. Mit Salz und Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Die Pasta nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Tomaten, Oliven und Zwiebeln in einer Schüssel mit der Sauce vermischen. Die Mozzarella Kugeln, die gerösteten Pinienkerne und die verzupften Basilikumblätter hinzugeben. Sobald die Orecchiette al dente sind, diese abgiessen und vorher noch 2 EL Pastawasser der Sauce hinzugeben. Die Pasta leicht unter fliessendem kaltem Wasser abschrecken und unter die Sauce mischen.

Der Salat schmeckt am besten, wenn er ca. 1-2 Stunden ziehen kann. Lässt sich also prima vorbereiten.

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