
Linguine mit roh marinierten Thunfischfiletwürfel und Kapern
für 😋😋
250 g Linguine
1,5 dl bestes Olivenöl
1 rote Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben schneiden
60 g Kapern, abgespült und getrocknet
1 Zitrone, Abrieb und Saft
1/2 TL Piment d’Espelette oder getrocknete Chiliflocken
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
250 g Thunfischfilet MSC, in schöne mundgerechte Würfel schneiden
1 Handvoll glattblättrige Petersilie
Linguine nach Packungsanweisung „al dente“ kochen. Unterdessen in einer Pfanne mit 2 EL Olivenöl die Zwiebelwürfel und den Knoblauch glasig dünsten und beiseite stellen.
In einer grossen Schüssel das restliche Olivenöl mit Zitronensaft und -abrieb vermischen, die Kapern und die gehackte Petersilie dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken. Gedünstete Zwiebeln und Knoblauch sowie die Thunfischwürfel dazugeben. Alles marinieren lassen bis die Pasta „al dente“ gekocht sind.
Die Pasta abgiessen und die heissen Linguine direkt in die Schüssel zur Thunfisch-Sauce geben. Die heisse Pasta lässt die Thunfischwürfel gar ziehen. Gut vermengen und sofort servieren.
„Red Lobster“ ist eine sehr bekannte amerikanische Sea-Food-Kette, wo unter anderem frische Meeresfrüchte und – wie der Name schon verrät – Hummer serviert werden. „Red Lobster“ ist aber nicht nur für leckeres Seafood bekannt, sondern auch für seine unwiderstehlichen „Cheddar Bay Biscuits“. In den „Red Lobster“ Restaurants werden davon täglich über 1,2 Millionen Stück als Welcome-Starter serviert.
Diese Käse-Biskuits sind unglaublich einfach zu machen, und sie schmecken selbstgemacht fast noch ein bisschen besser als das berühmte „Red Lobster“ Original.
Red Lobster Cheddar Bay Biscuits – Swiss Style
Teig
300 g Mehl
1 EL Zucker
1 Päckchen (15 g) Backpulver
2 TL Knoblauchpulver
1 TL Meersalz
getrocknete Chiliflocken oder Cayenne Pfeffer, nach belieben
2 dl Buttermilch
50 g Butter, geschmolzen
50 g Gruyère, mit der Röstiraffel frisch gerieben (Original: Sharp Cheddar Cheese)
Belag
3 EL Butter, geschmolzen
1 EL glattblättrige Petersilie, fein gehackt
1/2 TL Knoblauchpulver
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Knoblauchpulver, Salz und Chiliflocken vermischen. Die Buttermilch mit der geschmolzene Butter verquirlen, zugeben und mit einem Gummispachtel zu einem feucht-klebrigen Teig vermengen (nicht kneten). Vorsichtig den geriebenen Käse darunterziehen. Mit einem Esslöffel oder mit einem Eisportionierer gleichmässige Portionen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad ca. 14 Minuten goldbraun backen.
Butter, Petersilie und Knoblauchpulver verrühren und mit einem Pinsel oder einem Löffel die fertig gebackenen Biskuits damit bestreichen.
Am besten schmecken die Biskuits noch warm, frisch aus dem Ofen.
Das sehr frische, rohe Fleisch wird immer von Hand sehr fein gehackt, niemals durch einen Wolf gedreht oder gar im Mixer zerkleinert. Das Fleisch immer ganz frisch anmachen und nie gewürzt stehen lassen.
500 g Rinds-Hohrücken
1 Handvoll glattblättrige Petersilie
4 EL feinstes Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 EL Trüffelpaste oder Trüffelöl
1/2 Zitrone, nur Saft
Sel des Alpes und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
nach Belieben Trüffelöl und Sel des Alpes zum servieren
Das Fleisch sorgfältigst parieren. Es darf keinerlei Fettreste oder Sehnen mehr aufweisen! Den Hohrücken zuerst in sehr dünne Scheiben, dann diese in kleinste Würfelchen schneiden; eventuell zuletzt noch einige Male mit dem Messer hacken.
Die Petersilienblätter von den Zweigen zupfen und fein hacken. In einer Schüssel mit dem Olivenöl mischen. Die Knoblauchzehe schälen und dazupressen. Die Trüffelpaste untermischen. Zuletzt das Fleisch beifügen und alles gut mischen. 1/2 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.
Unmittelbar vor dem Servieren den Zitronensaft untermischen und das Fleisch mit frisch gemahlenem Salz sowie Pfeffer würzen. Sofort auf Tellern anrichten, nach Belieben mit Trüffelöl und etwas Sel des Alpes bestreuen.
Zum Schluss, wer hat und wer mag, grosszügig Trüffel darüber hobeln und unverzüglich servieren.
Das Schweizer Spitzensalz
Geschichtsträchtig, umweltfreundlich und von unvergleichlicher Reinheit: Salz aus der Saline von Bex, eines der ältesten Schweizer Unternehmen. Die Saline von Bex ist das letzte Salzbergwerk in der Schweiz und eines der wenigen aktiven in Europa. Mit ihrem eigenem Wasserkraftwerk produziert die Saline von Bex den benötigten Strom selbst. Die Labels ClimaTop und EcoEntreprise zeichnen die umweltfreundliche Produktionsweise des Unternehmens aus.
Sel des Alpes – Das Schweizer Spitzensalz
Unser Salz ist einzigartig
Die Legende besagt, dass das Salzvorkommen in Bex im 15. Jahrhundert dank Ziegen entdeckt wurde. Ein Ziegenhirte stellte fest, dass seine Ziegen zum Trinken bestimmte Quellen bevorzugten. Aus Neugier trank auch er von diesem Wasser und fand, dass es einen besonderen Geschmack hatte. Er brachte das Wasser zum Kochen und bemerkte, dass sich am Boden des Kessels Salzkörner ablagerten. Diese Entdeckung war der Beginn einer langen Geschichte der Salzgewinnung in Bex. Sie löste in den Waadtländer Alpen eine grosse Suche nach der Quelle des weissen Goldes aus. Mit ehrgeizigen Zielen gruben unsere Vorfahren die rund 50 Kilometer langen Stollen des grossartigen Salzbergwerks von Bex in den Berg.
Sel des Alpes ist im Detailhandel erhältlich: Coop, Migros etc.
Zwetschgenheu-Päckchen mit Holunderblütenrahm
300 g Butterzopf vom Vortag, in mundgerechte Würfel schneiden
2 EL Rohrzucker
4 EL geschälte Mandeln, gemahlen
40 tiefgekühlte Zwetschgenhälften (ca. 400 g), angetaut
2 EL Rohrzucker
40 g Butterflöckli
2 dl Rahm
2 EL Holunderblütensirup
1 Handvoll Mandelscheibchen, in trockener Pfanne kurz geröstet
4 Bogen Backtrennpapier (42 x 33 cm), in der Mitte falten
Zopfwürfel, 2 EL Zucker und gemahlene Mandeln auf den rechten Backpapiereseite verteilen. Zwetschgenhälften darauf verteilen, 2 EL Zucker darüberstreuen, Butter darauf verteilen.
Mit der linke Backpapierseite zudecken und die Papierkanten halbmondförmig überlappend, fest verschliessen (Dampfdicht), das Papierende unterklappen.
Zwetschgenpäckli auf ein Backblech legen und auf der mittleren Schiene des auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten garen.
Rahm mit dem Sirup flaumig schlagen, zum lauwarmen Zwetschgenpäckli servieren. Mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen.
Tipps
Frische Früchte verwenden.
Mit Brombeeren gibts Brombeerenheu.
Mit Pfirsiche gibts Pfirsichheu.
Mit Nektarinen gibts Nektarinenheu.
Mit Aprikosen gibts Aprikosenheu.
Mit Äpfel gibts Apfelheu.
Für Männer
Die Päckchen zusätzlich in Alufolie einschlagen und auf dem Grill zubereiten (200 Grad 15 Minuten).
für eine Springform von 22 cm Ø, Boden mit Backpapier belegt, Rand gefettet und bemehlt
Teig
100 g Butter oder Margarine
75 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 unbehandelte Zitrone, nur
abgeriebene Schale
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Butter oder Margarine in einer Schüssel weich rühren. Zucker und Salz, dann ein Ei nach dem anderen darunter rühren. Zitronenschale beigeben, weiterrühren, bis die Masse hell ist.Mehl und Backpulver mischen, darunter rühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen, am Rand mit einem Löffelrücken ca. 5 cm hochziehen. Bis zur Weiterverwendung kühl stellen.
Füllung
75 g Butter oder Margarine
50 g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
3 Eier, nicht zu kalt
600 g süss-säuerliche Äpfel (Jazz, Braeburn)
2 EL Zitronensaft
Puderzucker zum Bestäuben
Butter oder Margarine weich rühren. Zucker, dann ein Ei nach dem anderen darunter rühren, weiterrühren, bis die Masse hell ist (sie gerinnt etwas). Kerngehäuse der Äpfel ausstechen. Äpfel vierteln, in dünne Scheiben hobeln, sofort mit dem Zitronensaft, dann mit der Eiermasse mischen.
Backen
Masse satt in die vorbereitete Form füllen. Backen: ca. 65 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens (Heiss- /Umluftofen: 160 Grad). Herausnehmen, leicht abkühlen, Formenrand entfernen, auf ein Gitter schieben, auskühlen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Finish
Am Schluss den noch heissen Kuchen mit flüssigem Apfel- Aprikosen- oder Trübeligelée (in Pfanne heiss schmelzen) bestreichen.
Zusammen mit einer Vanillecrème servieren.
Tipp
Die Apfelscheiben mit ca. 2 EL Calvados marinieren.
Der Kuchen schmeckt nach 1 Tag am besten. Er lässt sich auch tiefkühlen. Haltbarkeit: ca. 2 Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Rezept: Aus der Betty Bossi Zeitung Nr. 1/2000, sanft modifiziert
Apfelgelée
Gelierzucker, nach Saftmenge
2 Stück Zitronen, nur Saft
1 kg Apfel
Die Äpfel ungeschält mitsamt Kerngehäuse an der Röstiraffel in eine Pfanne reiben. Knapp mit Wasser bedecken und so lange auf mittlerem Feuer kochen lassen, bis die Früchte fast zerfallen. In ein Geléetuch geben und den Saft langsam ablaufen lassen.
Den Saft abmessen, in die Pfanne zurückgeben und im Verhältnis 1:1 Gelierzucker beifügen (auf 1 Liter Flüssigkeit 1 kg Zucker). Den Zitronensaft beifügen.
Den Saft aufkochen und unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort in Gläser füllen und verschliessen.
Tipp
Man kann die Äpfel auch mit halb Weisswein/halb Wasser weich kochen.
Den Gelee mit gekauftem Apfelsaft zubereiten: In diesem Fall 3/4 Liter Saft auf 1 kg Gelierzucker verwenden und den Saft von 2 Zitronen beifügen.
Durch Mitkochen einer halbierten Vanilleschote erhält es eine ganz dezente Vanillenote, die super zum Geschmack der Äpfel passt.
Crostini mit Ricotta und Ziegenfrischkäse
1 Baguette
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
250 g Ricotta
150 g „Chavroux“ Ziegen-Frischkäse Natur (Migros)
1 Bio-Zitrone, wenig abgeriebene Schale
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL Olivenöl
Ricotta mit Ziegenfrischkäse, Zitronenschalenabrieb und Olivenöl mischen und würzen.
Das Baguette schräg in 1.5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Die Knoblauchzehe in eine Schüssel pressen und mit 3 EL Olivenöl mischen. Die Brotscheiben damit bepinseln.
Die Brote ca. 8 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens hellbraun rösten. Herausnehmen, und noch warm mit der Ricotta-Mischung bestreichen.
Die Bruschette nach Vorliebe belegen. Zum Beispiel mit hart gekochten Eiern und Schnittlauch, mit Gurkenscheiben und Pfefferminze, mit grob gehackten Nüssen und Honig, mit Tomaten und Basilikum, mit Radieschen und Rettichsprossen, mit Lachs und Dill, mit Sardellen und Kapern, mit Erdbeeren und Balsamicocreme oder ganz einfach nur mit etwas abgeriebener Zitronenschale.
Keine Lust zu kochen – aber wie wäre es mit einem genialen Ruck-Zuck-Appetizer oder einfach mal was schnelles für zwischendurch?
Ziegenfrischkäse mit Hot Sweet Chili Sauce und Knäckebrotknäcker
„Chavroux“ Ziegen-Frischkäse Natur (Migros)
„Hot Sweet Chili Sauce“ von Chop Stick (Migros)
„Delicate Thin Crisp“ extra dünne Knäckebrot-Cracker von Wasa (Migros)
Den Ziegenfrischkäse aus der Packung auf einen Teller stürzen. Mit Hot Sweet Chili Sauce übergiessen und mit Knäckebrot Crackers als Gabelersatz, direkt vom Türmchen geniessen.
Crevettencocktail
für 6 Cocktail-Gläser
200 g Crevetten, gekocht, geschält
100 g Crevetten, gekocht, geschält, Tail-on für die Garnitur
1 reife Avocado
1/4 Eisbergsalat, in feine Streifen schneiden
Dill, Greenpower- oder Rettich-Sprossen für die Garnitur
Thousand Island Cocktailsauce
250 g Mayonnaise
150 g Tomatenketchup
1 EL Senf, mild
1 KL Hot Chilisauce (Cholula, Tabasco etc.)
1 KL Cognac oder Brandy
1 KL Sherry- oder Weisswein-Essig
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Avocado längs halbieren und den Kern herausnehmen. Die Hälften nochmals längs halbieren, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Mayonnaise in eine Schüssel geben. Cornichons, Ketchup, Senf, Chilisauce und Cognac beigeben und vermischen. Unter Rühren den Essig zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hälfte der Sauce in 6 bereitgestellte Gläser verteilen. 200 g Crevetten mit der restlichen Sauce vermischen. 100 g CrevettenTail-on zum Garnieren beiseitestellen.
Eisbergstreifen und Avocadowürfel in die Gläser schichten. Die Crevettensauce darauf verteilen.
Mit den beiseite gestellten Tail-on Crevetten und wenig Dill garnieren.
Dazu passt Toast mit Butter.
Tipp
Die Hälfte der Mayonnaise kann durch Joghurt nature ersetzt werden.
Eine andere Geschmacksvariante lässt sich mit frisch gehacktem Dill erreichen.
Für dieses Gericht eignen sich auch kleine Crevetten in Lake.
Diese Sauce passt hervorragend als Dipping für rohes Gemüse und ebenfalls als Sauce für Fondue chinoise.
500 g Spaghetti
2 Auberginen
1 EL Mehl
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben schneiden
getrocknete Chiliflocken nach Belieben
1 Handvoll frisches Basilikum (Die Stängel gehackt für die Sauce und die Blätter gezupft zum Servieren)
1 Dose (400 g) gehackte, geschälte Tomaten
4 EL Olivenöl
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
250 g Ricotta
Auberginen längs vierteln, die Scheiben längs in fingergrosse Streifen schneiden, die Streifen in zweifingerbreite Stücke schneiden. Die Stücke etwas salzen und 20 Minuten stehen lassen, damit das Wasser aus den Auberginen gezogen wird. Dann die Würfel mit Haushaltpapier gut trocknen und mit wenig Mehl bestreuen.
Das Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Auberginen darin goldbraun braten. Die gebratenen Stücke mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem saugfähigen Küchenpapier abtropfen lassen.
Im übrig gebliebenem Öl die Zwiebel, Knoblauch, Chiliflocken und die gehackten Basilikumstängel andämpfen. Die Dosentomaten dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten köcheln lassen.
Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen. Die gebratenen Auberginen unter die Sauce mischen und die Spaghetti mit der Auberginensauce, Ricotta und Basilikumblätter servieren.
8 EL (100 g) Bio Schweizer Haferflöckli (Migros)
4 EL (125 g) Zucker
2 EL (40 g) Sultaninen
1 dl Milch
1 Zitrone, nur Saft
3 süss-säuerliche Äpfel (Jazz, Braeburn)
150 g Himbeeren
50 g Johannisbeeren
50 g Heidelbeeren
2.5 dl Schlagrahm
180 g Nature Joghurt
Vorbereitung
Haferflocken, Zucker, Sultaninen, Milch und die Hälfte des Zitronensaftes in eine grosse Schüssel geben, kurz verrühren und zugedeckt mindestens 2 Stunden stehenlassen. Rahm steif schlagen und kühl stellen.
Zubereitung
Die Äpfel mit Schale bis auf das Kerngehäuse durch eine Röstiraffel in die aufgeweichten Haferflocken reiben. Die andere Hälfte des Zitronensaftes dazugeben und das Ganze sofort mischen.
Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren beigeben und vorsichtig mischen. Den Schlagrahm sowie das Joghurt mit einem Kochlöffel locker unter das Müesli ziehen.
Tipp
Für ein besonders bekömmliches Müesli soll die Flockenmischung frühzeitig mit Flüssigkeit angestellt werden (bis 12 Stunden vorher, kühl lagern). Die Konsistenz soll eher „flüssig“ als zäh sein. Für frischeren Geschmack bei zu dicker Konsistenz zusätzlich Orangensaft und Milch beifügen.
10 Geling-Tipps für das perfekte Birchermüesli
1 Dem Müesli können diverse Nussarten beigegeben werden und weitere Saisonfrüchte nach Wahl.
2 Verwende eher saure Äpfel, das Müesli wird geschmackvoller.
3 Frisch geraffelte oder gestückelte Äpfel mit Zitrone beträufeln und sofort unterziehen. So verhindert man die Verfärbung.
4 Müesli mit Fruchtsaft (z.B. Zitronen- und/oder Orangensaft) anrühren statt mit Milch.
5 Mit Bienenhonig statt mit Zucker süssen.
6 Birchermüesli eher mit viel Milch zubereiten. Das Müesli ist sehr quellfähig. Die Verträglichkeit wird verbessert.
7 Tiefgefrorene Beeren können ohne weiteres direkt ins Müesli gegeben werden. Die Auftauzeit beträgt ca. 30 Minuten.
8 Nature- und Frucht-Joghurt, Rahm, Quark und Kondensmilch machen das Müesli sämiger und gehaltvoller.
9 Müesli als Dessert schmeckt mit untergezogenem Schlagrahm köstlich.
10 Birchermüesli kalt (aber nicht direkt aus dem Kühlschrank) gegessen schmeckt erfrischender.
400 g pikante italienische Salsicce
800 g Kartoffeln, festkochend, je nach Grösse halbiert oder geviertelt
2 rote Zwiebeln, schälen, halbieren und in Schnitze schneiden
4 Knoblauchzehen, mit dem Handballen quetschen
1 EL Paprikapulver, edelsüss
4 Rosmarinzweige
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 Ciabatta, von der Rinde befreit
1/2 dl Olivenöl
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Würste in 5 cm lange Stücke schneiden und in einen grossen Bräter legen. Die Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Paprikapulver und den Rosmarin zugeben und alles mit Meersalz und Pfeffer würzen. Das Ciabattabrot in mundgerechte Stücke zerpflücken und dazugeben. Alles mit dem Olivenöl übergiessen und vorsichtig vermischen.
Alles im Ofen 40 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und die Würste und das Brot goldbraun sind, dabei gelegentlich wenden.
Während manch ein Nordschweizer schon beim Gedanken an Kutteln die Nase rümpft, schätzt man südlich der Alpen Gerichte mit Innereien nach wie vor. Die Kuttelsuppe Busecca ist ein typisches Tessiner Gericht. Der Name Busecca, im Tessiner Dialekt Büséca ausgesprochen, geht auf das alte norditalienische Büse zurück, was Bauch heisst. Mit Büsecch und Busecca bezeichnete man früher die Innereien und Gerichte mit Innereien. Heute wird der Begriff nur noch für die Kuttelsuppe verwendet. Anna Maria Buffi, Patrona der Osteria «Ul Furmighin» in Sagno, weiss wie der währschafte Suppentopf fast allen schmeckt.
250 g getrocknete Cannellinibohnen (ersatzweise Borlottibohnen)
2 Zwiebeln
4 Stängel Stangensellerie
2 Rüebli
2 Knoblauchzehe
1 Lauchstängel, in feine Streifen geschnitten
4 Wirzblätter, in feine Streifen geschnitten
5 Tomaten
3 grosse Kartoffeln, Schälen und in kleine Würfel schneiden
1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Petersilie, Thymian und Majoran
100 g Speckwürfeli
3 EL Olivenöl
1 kg gekochte Rindskutteln
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 dl Tessiner Weisswein (Merlot Bianco)
2 l kräftige Rindsbouillon
1 Briefchen Safran
50 g Sbrinz, frisch gerieben
1 Handvoll glattblättrige Petersilie, gehackt
Die getrockneten Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Die Bohnen mit der Einweichflüssigkeit abgiessen und nochmals unter kaltem Wasser spülen. In eine Pfanne geben und mit Wasser leicht bedecken, aufkochen lassen und mit geschlossenem Deckel für ca. 60 Minuten weich köcheln lassen. Wasser abgiessen und Bohnen beiseite stellen.
Zwiebeln hacken. Sellerie und Rüebli in Würfelchen schneiden. Knoblauchzehe ungeschält von Hand zerdrücken. Tomaten über Kreuz einschneiden. In kochendem Wasser ca. 30 Sekunden blanchieren, anschliessend mit kaltem Wasser abschrecken. Tomaten häuten, halbieren, entkernen und in Würfelchen schneiden. Kräuter fein hacken, wenig für die Garnitur beiseitestellen.
Öl in einer grossen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin ca. 5 Minuten goldbraun braten. Sellerie, Rüebli und Knoblauch dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Kutteln mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Speck zum Gemüse geben. Alles weitere 5 Minuten dünsten. Mit Wein ablöschen und gut umrühren. Pfanne zudecken, Fleisch und Gemüse ca. 5 Minuten ziehen lassen. Kartoffeln, Wirz, Lauch, Tomaten, Kräuter und Safran dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles knapp mit Bouillon bedecken. Knoblauchhaut herausheben. Suppe zugedeckt bei kleiner Hitze 1 Stunde köcheln lassen. Bei Bedarf Bouillon nachgiessen. Bohnen abgiessen und in die Pfanne geben. Zudecken und 1 weitere Stunde köcheln lassen.
Tipp
Dazu frisch geriebenen Sbrinz und getoastetes mit Knoblauch bestrichenes Weissbrot servieren.
Rezept von Anna Maria Biffi, Osteria «Ul Furmighin», Sagno im Valle Muggio hoch über Mendrisio. (im Ul Furmighin kann man auch übernachten!)
Southern Pulled Pork Sandwiches – Brötchen mit gezupftem Schweinebraten, eine absolut geniale Partyleckerei. Du musst keinen Tag mehr um den Grill-Smoker herumlungern und warten bis der Braten endlich zart und lecker wird – denn bereits nach 2.5 Stunden kannst du dasselbe Resultat aus dem Backofen zaubern!
1 Bräter mit Deckel
3 EL brauner Rohrzucker
1 TL Cayenne Pfeffer, gemahlen
1 EL feines Meersalz
1 EL schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
1,3 kg Schweineschulter ohne Fettschwarte, in 4 gleich grosse Stücke schneiden
3 dl Apfelessig
1 dl Wasser
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
8 Sesam Burger Buns
1 Flasche Jack Daniel’s BBQ-Sauce (Globus, Spar, Coop)
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Zucker, Cayennepfeffer, Salz, schwarzer Pfeffer und Knoblauch vermischen und damit die Fleischstücke gut einreiben. Die so marinierten Fleischstücke in den Bräter legen. Essig und Wasser dazugiessen, Deckel aufsetzen und im vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene für 2.5 Stunden garen lassen.
Die Bratenstücke auf ein Brett legen und mit 2 Gabeln oder am besten von Hand (Einweg-Handschuhe) in kleinste Stücke zupfen. Das gezupfte Fleisch mit wenig Bratensud und mit der BBQ Sauce vermischen und in einer Pfanne nochmals kurz erhitzen.
Das Pulled Pork mit frisch getoasteten Brötchen (Burger Buns, Pitabrote, Semmeli, Bürli) oder in warmen Tortilla Wraps servieren.
Dazu passt ein deftiger Cole Slaw Salat und ein kühles Bier
Spitzkohl-Slaw
700 g Spitzkabis
2 Rüebli
1 säuerlicher Apfel (zB Jazz)
1 rote Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
Dressing
100 g griechisches Joghurt Nature
40 g Crème fraîche
0,5 dl Milch
1 EL Dijon-Senf
2 EL Apfelessig
2 EL Zitronensaft
1 TL Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 gute Prise Piment d’Espelette
3 TL Zucker
Den Spitzkohl vierteln und den Strunk keilförmig herausschneiden. Kabisblätter quer in feine Streifen schneiden. Apfel und Rüebli mit der Röstiraffel grob raffeln. Zwiebel in feine Würfel schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Das Gemüse in eine Schüssel geben, die Dressingzutaten verühren und dazugeben. Alles gut mit den Händen vermischen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Sommersalat mit Melone, Avocado und Mostbröcklichips
100 g Baguette
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Olivenöl
Chips
100 g Apéro-Mostbröckli (Migros)
Salatsauce
1 Zitrone, Abrieb und Saft
100 g Rucola
2 EL Sojasauce
2 EL Olivenöl
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salat
1 Avocado
1 Charentais oder Cantaloup Melone
150 g Cherrytomaten
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Brot in Würfel schneiden, mit dem Olivenöl und Knoblauch mischen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Ca. 10 Minuten rösten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Für die Chips die Mostbröcklistücke auf ein Gitter legen. In der Ofenmitte ca. 5 Minuten knusprig backen. Herausnehmen und beiseitestellen.
Für die Sauce die Hälfte des Rucolas mit Sojasauce, Zitronensaft, Zitronenabrieb und Olivenöl pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Salatschüssel geben.
Für den Salat die Cherrytomaten halbieren oder vierteln. Die Avocado halbieren, entsteinen und schälen. Die Melone halbieren und entkernen, in Schnitze schneiden und schälen. Avocado und Melone in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. Alles mit der Sauce mischen. Brotwürfel und den restlichen Rucola daruntermischen. Mostbröcklichips darauf anrichten.
Risi e bisi (Reis mit Erbsen; auch Risibisi oder Risi-Pisi genannt) sollte noch mehr „all‘ onda“ ausfallen als ein gewöhnlicher Risotto. Das Gericht sollte fast die Konsistenz einer Suppe haben, deshalb muss man auch mehr Bouillon als für einen gewöhnlichen Risotto verwenden. „All’onda“ sagen die Italiener, wenn ein Risotto perfekt geworden ist und über den Löffel wie eine Welle fliesst.
200 g extra feine TK-Erbsen
1,2 l Hühner- oder Gemüsebouillon
2 EL Olivenöl
1 grosse braune Zwiebel, fein gehackt
1 Stängel Stangensellerie, fein gehackt
120 g Speckwürfeli
300 g Riso Nostrano Ticinese (ersatzweise Carnaroli)
1 Glas Tessiner Weisswein (zB Merlot Bianco)
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
70 g Butter
100 g frisch geriebener Sbrinz (ersatzweise Parmesan)
12 Frühstückspecktranchen
1 Handvoll frische Oreganoblättchen, fein gehackt
Für das Risotto die Bouillon zum Kochen bringen, die TK-Erbsen unaufgetaut beigeben und auf kleiner Hitze warm halten. In einer zweiten Pfanne die Speckwürfeli knusprig anbraten, den Stangensellerie beigeben und 2 Minuten mitdünsten. Den Speck und den Sellerie aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen bis sie weich und glasig sind. Den Reis dazustreuen und unter Rühren andämpfen, bis er rundum glänzt und leise knistert.
Den Wein dazugeben, umrühren und einkochen lassen. Eine Schöpfkelle voll Bouillon (inklusive Erbsli) dazugiessen und rühren, bis sie fast eingekocht ist. Restliche Bouillon mit den Erbsli nach und nach dazugiessen. Ca. 20 Minuten köcheln, bis der Risotto bissfest, aber noch leicht flüssig (all’onda) ist. Risotto vom Herd ziehen. Sbrinz, Butter, die beiseite gestellten Speckwürfeli mit dem Stangensellerie beifügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit knusprigem Frühstückspeck und frischem Oregano servieren.
Knuspriger Frühstückspeck aus der Mikrowelle
2 Blätter Haushaltpapier übereinander auf einen Teller legen. Darauf 6 Specktranchen legen und zwar so, dass sie sich nicht berühren. Mit 2 Blätter Haushaltpapier abdecken und mit den restlichen Specktranchen belegen. Zuletzt wird noch ein Blatt Haushaltpapier auf die Specktranchen gelegt und anschliessend für ca. 2 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle geschoben.
Fagioli all’ucceletto mit Luganighe und verlorenem Ei
500 g getrocknete Cannellini- oder Borlottibohnen
1 braune Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 gehäufte EL Tomatenpüree
1 l Hühnerbouillon
100 g Pancetta oder Speck am Stück
1 Handvoll frische Kräuter (Salbei, Thymian, Majoran)
4 Luganighe (Tessiner Schweinswürste)
8 Tranchen Bratspeck
4 Rosmarinzweige
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 frische Eier
Die Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Bohnen abschütten, kurz kalt abspülen, dann mit Wasser bedeckt aufkochen. Die Herdplatte ausschalten, die Pfanne decken und die Bohnen etwa 1 Stunde im warmen Wasser quellen lassen. Das Wasser abschütten. Die Bohnen wieder mit kaltem Wasser bedecken, erneut zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 50–60 Minuten weich garen.
Zwiebel hacken, Knoblauch ungeschält von Hand zerdrücken, Pancetta in kleine Würfelchen schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin andünsten. Speck, Knoblauch, Bohnen und Tomatenpüree zugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter zugeben und alles knapp mit der Bouillon bedecken. Knoblauchhaut herausfischen. Bohnen bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Luganighe mit je einem Rosmarinzweig belegen und mit je 2 Tranchen Bratspeck umwickeln. In ein leicht eingeöltes Backblech legen und im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 20 bis 25 Minuten knusprig braten.
Eier pochieren: Anleitung
6 schöne grosse Strauchtomaten
Füllung
1 Schalotte, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Lorbeerblatt
1 Handvoll frische Thymianblättchen
100 g Carnaroli-Reis
150 g Salsicce (italienische rohe, grobe Schweinswürste)
2 dl Fleischbouillon
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
getrocknete Chiliflocken, nach Belieben
1 EL Crème fraîche
50 g Pecorino Romano, fein gerieben
1 Handvoll glattblättrige Petersilie, fein gehackt
Olivenöl
Den Backofen auf 210 Grad vorheizen.
Die Tomaten waschen und trocken reiben. Am Stielansatz von den Tomaten jeweils einen Deckel abschneiden und beiseite legen. Die Tomaten mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen und das gehackte Fruchtfleisch in einer Schüssel beiseite stellen. Die Haut der Würste aufschneiden und das Wurstbrät herauslösen. Für die Füllung die Schalotte und den Knoblauch zusammen mit dem Lorbeerblatt und dem Thymian im heissen Olivenöl glasig dünsten. Den Reis zugeben und 1 Minute mitdünsten, das Wurstbrät zugeben und krümelig braun braten, dann 2 dl Bouillon angiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Chiliflocken abschmecken. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und das Ganze unter gelegentlichem Umrühren etwa 15 Minuten weiterköcheln lassen. Anschliessend die Crème fraiche, die Hälfte vom Tomatenfruchtfleisch und den geriebenen Käse unterrühren.
Die ausgehöhlten Fleischtomaten mit der Reismasse füllen und die Tomatendeckel auflegen. Die gefüllten Tomaten in eine dünn geölte Auflaufform setzen. Das restliche Tomatenfleisch um die Tomaten herum verteilen, alles salzen und pfeffern, mit Olivenöl beträufeln und ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
Mit Petersilie bestreut servieren.
Warum nicht mal Sepien, Kalmare & Co. klein hacken und lange schmoren? So werden selbst die widerspenstigsten Kerlchen weich und zart….
Casarecce con Gamberi e Seppie
1 dl Olivenöl
1 Stange Lauch, längs vierteln und fein scheibeln
100 g kleine Sepien oder Kalmare, küchenfertig, mit den Tentakeln von Hand fein gehackt
1,5 dl trockener Weisswein, z. B. Pinot Grigio oder Vermentino
400 g Pelatitomaten aus der Dose
2 EL fermentierte Fischsauce (aus dem Asiashop), mehr oder weniger nach Belieben
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
400 g Casarecce oder Strozzapreti Teigwaren
16 Riesencrevetten Tail-on, geschält und entdarmt
getrocknete Chiliflocken, nach Belieben
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
20 ligurische Taggiasca-Oliven, entsteint
1 Handvoll glattbättrige Petersilie, fein gehackt
Die Hälfte des Olivenöls in einer Bratpfanne sanft erhitzen. Den Lauch und die klein gehackten Sepien hineingeben und so lange dünsten, bis der Lauch und die Kalmare Farbe annehmen. Dies sollte möglichst langsam und bei niedriger Temperatur geschehen, damit sich die Aromen richtig entfalten können. Mit 1 dl Weisswein ablöschen und so lange weitergaren, bis der Wein weitgehend verdampft ist. Die Tomaten zugeben und ganz langsam aufkochen lassen. Mit Fischsauce und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Die Temperatur senken und zugedeckt mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, damit die Sauce nicht anbrennt. Die fertige Sauce beiseitestellen.
Die Teigwaren in reichlich sprudelnd kochendem Salzwasser al dente kochen, abgiessen und zurück in den Topf geben.
Das restliche Olivenöl in einer großen Kasserolle so stark erhitzen, bis es raucht. Die Garnelen, den Chili und den Knoblauch kurz anbraten. Die Garnelen wenden, den restlichen Weisswein zugeben und weitergaren, bis der Wein verdampft ist. Die gebratenen Garnelen, den Chili, den Knoblauch und die Oliven unter die Tomatensauce mischen und die fertige Sauce über die Nudeln giessen. Nach Geschmack noch etwas Garum zufügen und mit fein gehackter Petersilie bestreut sofort servieren.
Originalrezept: Nino Zoccali @ Pasta
Spinatwähe mit Geissenfrischkäse
500 g Blattspinat frisch oder 200 g tiefgekühlt
200 g Geissenfrischkäse
270 g Blätterteig ausgewallt (rund 33 cm)
4 Eier
2 dl Milch
4 dl Rahm
1 Knoblauchzehe
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, frisch gerieben
100 g Gruyère, grob gerieben
1 Backblech (rund 26-28 cm)
Butter für das Blech
Den Spinat in reichlich kochendem Wasser 1 Minute blanchieren. Abschütten und gut ausdrücken, damit er möglichst wenig Flüssigkeit enthält. Tiefkühlspinat auftauen lassen. Mit Salz und Pfeffer gut würzen.
Das Kuchenblech mit etwas Butter einfetten und mit dem Blätterteig auslegen. Mit einer Gabel Löcher in den Teigboden stupfen.
Die Eier in einer Schüssel verrühren und mit Milch, Rahm, Salz, Pfeffer, wenig Muskat und gepresstem Knoblauch vermischen. Geissenfrischkäse und Spinat gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und mit der Rahmsauce bedecken. Geriebenen Gruyère darüberstreuen und die Wähe 30 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene backen.
Tipp
Kann gut vorgebacken werden. Kurz vor dem servieren noch einmal in den heissen Ofen schieben.











