Speck-Salz schmeckt herrlich auf frischem Brot mit Butter und eignet sich hervorragend zum Würzen von Raclettekäse, Ofenkartoffeln, Steaks etc.
80 g Bratspeck, (dünn, in Tranchen)
1 EL Madagaskar Pfeffer – Voatsiperifery
1 TL Fenchelsaat
1 TL edelsüsses Paprikapulver
2 TL getrockneter Thymian
2 TL getrockneter Oregano
100 g Alpensalz
Specktranchen in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten und anschliessend auf Küchenpapier gründlich abtropfen lassen.
Fenchelsaat im Mörser fein zerstossen. Speck in kleine Stücke zerbrechen und ebenfalls in den Mörser geben, restliche Gewürze und Kräuter zugeben und alles nochmals zerstossen. Salz untermengen. Im Glas oder einer Blechdose, kühl und trocken gelagert, hält sich das Salz ca. 8 Wochen.
Sel à l’ancienne und Madagaskarpfeffer
Für den inneren Schweinehund: Avocado – Gesund für den Körper jedoch nicht für die Umwelt
Avocado mit geräuchertem Forellenfilet
250 g geräucherte Forellenfilets
2 Avocados, halbiert, in Schnitzen
1 rote Zwiebel, fein gehackt
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1 EL Thymian, fein gerebelt
3 EL Olivenöl
Piment d’Espelette
Meersalz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle (am besten Madagaskarpfeffer)
Forellenfilets in schöne Stücke zupfen. Avocadosschnitze und alle restlichen Zutaten beigeben und sorgfältig mischen. Mit Piment, Salz und Pfeffer abschmecken.
Chicken Tikka Masala – kurz CTM genannt, ist Grossbritanniens wahres Nationalgericht und hat Fisch und Chips sicher auf den zweiten Platz verdrängt.
Chicken Tikka Masala
4 Pouletbrüstchen
3 EL Sojasauce
Erdnussöl
1 grosse weisse Zwiebel, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL frischer Ingwer, fein gerieben
2 EL Garam Masala
2 TL Kurkuma
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Sambal Oelek oder Chiliflocken (mehr oder weniger nach belieben)
1 EL Tomatenpüree
400 g gestückte Pelati-Tomaten
180 g Griechisches Nature Joghurt
Salz
1 Handvoll frische Korianderblätter, gehackt (nach belieben)
Die Pouletbrüstchen in mundgerechte Würfel schneiden, mit der Sojasauce vermischen und für 30 Minuten marinieren lassen.
Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen. Zwiebel im Öl glasig braten. Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz mitdämfen. Garam Masala, Kurkuma, Kreuzkümmel und Sambal Oelek zugeben und für 1-2 Minuten mitdämpfen. Das Tomatenpüree und die Pelati-Tomaten beigeben und aufkochen lassen. Wenn die Sauce zu dick wird wenig Wasser hinzufügen. Mit Salz nach belieben abschmecken.
1 EL Öl in einem Wok oder einer hohen Bratpfanne erhitzen und die marinierten Pouletwürfel darin von allen Seiten goldgelb anbraten. Die Sauce hinzufügen und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und 2 EL oder mehr Naturjoghurt einrühren. Das Joghurt nimmt die Schärfe und gibt neben den Gewürzen der Sauce ihre charakteristische orange Farbe.
Chicken Tikka Masala heiss auf Basmatireis servieren. Darüber frisch gehackte Korianderblättchen streuen. Zum Teller-Saubermachen oder zum tunken schmeckt wunderbar Naan-Brot.
4 St.Galler Olma-Bratwürste
2 EL Bratbutter
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 TL Sambal Oelek
20 g frischer Ingwer, fein gerieben
2 TL Currypulver (zB Sri Lanka Curry)
2 dl Coca-Cola
2 Dosen stückige Pelati-Tomaten (à 400 g)
Salz und brauner Rohrzucker zum abschmecken
Radieschensprossen für das Auge
Die Würste auf beiden Seiten mit einem scharfen Messer mehrmals einritzen und in einer Pfanne mit Bratbutter bei mittlerer Hitze goldgelb braten. Die Würste aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Die Zwiebel in der gleichen Pfanne im restlichen Bratbutter andünsten. Ingwer zusammen mit dem Currypulver mitdünsten. Mit Cola ablöschen und aufkochen. Tomaten zugeben, alles erhitzen und mit Salz und 1 Prise Zucker abschmecken.
Die Würste auf der Salsa anrichten, mit Radieschensprossen und Currypulver bestreut servieren. Dazu passen Pommes frites.
Tipps
– Die Würste mit Bratbutter braten, nur so bekommen sie eine herrliche Kruste.
– Die Würste auf beiden Seiten mit einem scharfen Messer mehrmals einritzen, damit sie bei grosser Hitze nicht aufplatzen.
– Die Würste „berlinerisch“ in Rugeli schneiden, mit der Salsa vermischen und mit Sticks servieren.
Rüeblitorte
Für eine Springform von 24 cm Ø, Boden mit Backpapier belegt, Rand gefettet und bemehlt.
250 g Zucker
5 Eigelb
2 EL heisses Wasser
250 g Rüebli, fein gerieben
250 g geschälte gemahlene Mandeln
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
80 g Mehl
1 EL Backpulver
5 Eiweiss
1 Prise Salz
250 g Puderzucker
3 EL Zitronen- oder Limonensaft
Marzipanrüebli
grüne Pistazienkerne, grob gehackt
Lebensmittelfarbe „Leaf Green“ (Rainbow Dust Pro Gel)
Zucker, Eigelb und Wasser ca. 5 Minuten schaumig rühren. Geriebene Rüebli und alle Zutaten bis und mit Zitronensaft und -abrieb unter die Masse mischen. Mehl und Backpulver daruntermischen. Eiweiss mit dem Salz steif schlagen, mit dem Gummischaber sorgfältig unter die Masse ziehen. Teig in die Form füllen.
In der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens ca. 55 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, Formenrand sorgfältig entfernen, Torte auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen. Torte mit dem Gitter auf ein Backpapier stellen.
Puderzucker und Zitronen- oder Limonensaft gut verrühren, auf die Tortenmitte giessen, unter Bewegen über die Oberfläche und den Rand fliessen lassen. Die Pistazienkernen auf die noch feuchte Glasur verstreuen, die Marzipan-Rüebli „einpflanzen“ und gut trocknen lassen.
Das einfachste und trotzdem genialste Suppenrezept. Einfach Knoblauch und altbackenes Brot in Olivenöl und Paprikapulver anbraten, heisse Bouiilon dazugeben und ein Ei in die Mitte – fertig! Diese spanische Suppe hat nicht grundlos jede Menge Liebhaber.
Spanische Knoblauchsuppe – Sopa di Ajo
3 EL Olivenöl
4 oder mehr Knoblauchzehen, klein gehackt
4 Scheiben altbackenes Weissbrot, ohne Rinde
1 gehäufter TL Paprika edelsüss
1 Liter Fleischbouillon
Salz und Chiliflocken
4 ganz frische Eier
1 EL Petersilie gehackt
Olivenöl erhitzen und die kleingehackten Knoblauchzehen dünsten. Das Brot verzupfen, zum Knoblauch geben und goldgelb rösten. Das Paprikapulver einrühren, und mit der Bouillon ablöschen, mit Salz und Chiliflocken abschmecken und die Suppe so lange mit einer Holzkelle rühren bis sie leicht eindickt.
Je ein Ei in vorgewärmte Suppenteller schlagen, die heisse Suppe darübergiessen, mit Petersilie bestreuen und heiss servieren.
Thunfisch mit Datteln und Kapernäpfel
600 g frisches Thunfischfilet (Gelbflossenthunfisch)
2 lt Wasser
2 gestrichene EL Meersalz
2 Eier
1 Bund glattblättrige Petersilie
8 Medjool Datteln
8 EL Olivenöl
1 Zitrone, nur Saft
1 Handvoll Kapernäpfel
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Thunfischfilet kalt abspühlen, mit Haushaltpapier trockentupfen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In leicht simmerndem Meersalzwasser 10 Minuten gar ziehen lassen. Thunfischfilets herausnehmen und abkühlen lassen. Inzwischen Eier in kochendem Wasser ca. 10 Minuten hart kochen. Kalt abschrecken und schälen. Eier halbieren, Eigelbe aus den Hälften lösen und hacken.
Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Datteln entkernen und fein schneiden. Datteln, Petersilie, Eigelbe, Öl und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Thunfischfilets in mundgerechte Würfel schneiden, mit den Kapernäpfel und der Salsa vermischen.
Dazu passt frisches, knackiges Brot.
500 g Salsicce (italienische Schweinsbratwürste)
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3-4 Zweige Thymian
1 TL Fenchelsamen, gemörsert
1 Zweig Rosmarin
Olivenöl
500 g kurze Pasta (Fusilli, Farfalle, Orecchiete etc.)
2 dl Weisswein
Salz (Sel des Alpes)
1-2 Prisen oder mehr Chiliflocken
1 Bund Basilikum und ein paar Blätter zum Garnieren
2 EL grobkörniger Senf
2 dl Rahm
Fenchelsamen in einem Mörser grob zerstossen. Thymianblättchen von den Stielen zupfen. Die Haut der Salsicce aufschneiden, das Wurstbrät in eine Schüssel geben und mit den Händen auseinanderkrümeln. Eine Bratpfanne sehr heiss erhitzen, etwas Öl dazugeben und das Bratwurstbrät braun braten. Zwiebel, Knoblauch, Fenchelsamen, Thymianblättchen und Rosmarinzweig zugeben und kurz mitbraten. Mit dem Weisswein ablöschen und zur Hälfte einköcheln lassen. Chiliflocken und die Basilikumblätter hineinrühren, anschliessend etwas Salz und den Senf hinzufügen, zuletzt den Rahm hineingiessen und alles langsam erhitzen. 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, ab und zu umrühren.
Pasta nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest garen, abgiessen (etwas Kochwasser auffangen). Mit der Sauce mischen, abschmecken (nach Wunsch noch etwas Kochwasser zufügen). In vorgewärmten Tellern servieren und mit ein paar Basilikumblättern garnieren.
Blutwurst-Vögeli
für 2 Personen
Bratbutter
1 Blutwurst (ca. 200 g)
100 g Speckwürfeli
50 g Panko
1 Schalotte, fein gehackt
1 Ei
Salz (Sel des Alpes) und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Piment d’Espelette
4 Zweige Rosmarin
8 Tranchen Bratspeck
Blutwurst aufschneiden und aus dem Darm schälen, Füllung in eine Schüssel geben. Speckwürfeli in einer beschichteten Pfanne kurz anbraten und abkühlen lassen. Panko, Ei, Schalotte und abgekühlte Speckwürfeli beigeben. Masse nach Belieben würzen, gut mischen und in vier Portionen teilen. Mit angefeuchteten Händen vier Würstchen formen, je 1 Stück Rosmarin darauflegen und mit je zwei Specktranchen umwickeln.
Wenig Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Vögeli in heisser Bratbutter rundherum ca. 4 Minuten braten. Mit einer rohen Rösti servieren.
Rohe Rösti
500 g Kartoffeln, festkochend
2-3 EL Bratbutter
Salz (Sel des Alpes)
Kartoffeln schälen und an der Röstiraffel reiben. Geriebene Kartoffeln von Hand sehr gut auspressen (Schneeball-Technik). Mit Salz würzen.
In einer beschichteten Bratpfanne die Hälfte der Butter erhitzen. Die Kartoffeln hineingeben und zu einem flachen Kuchen formen. Auf beiden Seiten goldbraun knusprig braten, dabei nach und nach am Rand die restliche Butter beifügen. Die Rösti auf einen Teller stürzen und mit den Blutwustvögeli servieren.
Pouletcurry mit falschem Reis
für 2 Portionen
1/2 Blumenkohl, (ca. 350 g)
2 Pouletbrüstchen
3 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
3 EL Erdnussöl
1 Schalotte
1 rote kleine Peperoncini
1 Daumengrosses Stück frischer Ingwer
1 gehäufter TL mildes Currypulver
2 dl Kokosmilch
1.5 dl Hühnerbouillon
Salz (Sel des Alpes)
1 Prise Zucker
100 g Jungspinat
100 g Kefen
3 TL Limettensaft
Blumenkohl in Röschen teilen. In einer Küchenmaschine in mehreren Portionen etwa auf Reiskorngrössee zerkleinern. Dabei aufpassen, dass der Blumenkohl nicht zu fein und musig zerkleinert wird. 1,5 dl Wasser in einer kleinen Pfanne aufkochen, leicht salzen. Blumenkohl zugeben und bei mittlerer bis milder Hitze zugedeckt 15 Min. dünsten.
Schalotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Peperoncini längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und fein reiben. Pouletbrüstchen in mundgerechte Würfel schneiden und mit Sojasauce und Sesamöl min. 3o Minuten marinieren.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Mariniertes Fleisch rundherum hellbraun scharf anbraten. Zwiebel, Peperoncini, Ingwer und Currypulver zugeben und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch und Hühnerbouillon ablöschen, aufkochen und mit Salz und Zucker würzen. Spinat und Kefen zugeben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten gar ziehen lassen. Mit Limettensaft abschmecken.
Blumenkohl in der offenen Pfanne unter Rühren ausdampfen lassen. Zum Curry servieren.
Tipp
Bei Bedarf kann die Currysauce mit der Zugabe von 1 EL angerührtem Maizena dicker gemacht werden.
Pulpo-Tentakel mit schwarzer Mayonnaise
1 Pulpo ca. 1 kg, tiefgefroren, küchenfertig geputzt
1 halber EL Paprikapulver, scharf
1 TL getrocknete Chiliflocken, oder mehr nach belieben
1 halbe Zitrone
5 Stengel glattblättrige Petersilie
1 grosse Knoblauchzehe, fein gehackt
Den Pulpo schonend auftauen lassen, gut mit kaltem Wasser abspülen, mit dem Kopf nach unten in eine grosse Pfanne legen. Paprikapulver, Chiliflocken, Zitronenhälfte, Petersilie mit Stengel, Knoblauch und Olivenöl darüber verteilen. Den Pulpo ohne Zugabe von Wasser (das ist das ganze Geheimnis: so wird jeder Pulpo butterzart) aufkochen und mit aufgelegtem Pfannendeckel bei kleinst möglicher Temperatur etwa 2 Stunden lang einfach vergessen.
Gegarten Pulpo im Sud erkalten lassen, Tentakel abzupfen und nach Belieben häuten. Tentakel entweder ganz lassen, in grosse Stücke oder in feine Scheibchen schneiden. Tentakel mit den Dressingzutaten beträufeln und mit schwarzer Mayo servieren. Dazu passt hervorragend frisches, knuspriges Brot.
für das Dressing
ligurische Taggiasca Oliven
glattblättrige Petersilie, fein gehackt
bestes Olivenöl
Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
für die schwarze Mayonnaise
Blitz-Mayonannaise, > zum Rezept
1 Päckchen Sepia-Tinte
Mayo und Sepia-Tinte gut vermischen – et voilà.
Tipps
Du hast richtig gelesen: Der Polpo soll tatsächlich vergessen und nicht zu Gummi verkocht werden. Nur so wird er butterzart. Den dabei entstehenden Saft – der Polpo verliert dabei etwa 50% Wasser – kann für eine feine, aromatische Pastasauce verwendet werden.
Gegarten Polpotentakel mit Salz und Pfeffer würzen, in wenig Olivenöl oder Butter ganz kurz anbraten. Aus der Pfanne nehmen und mit dem Dressing beträufeln.
Hier geht es zum Rezept für einen Pulposalat
400 g Rindfleisch, gehackt
1 Ei
1 Zwiebel, fein gehackt
Salz (Sel des Alpes) und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Paprika edelsüss
8 Toastbrotschnitten
2 EL Bratbutter
8 dünne Scheiben Schmelzkäse (Appenzeller, Tilsiter oder Gruyère)
Radieschensprossen (Original: Kapern)
Hackfleisch in eine Schüssel geben, Ei und Zwiebel beigeben und gut mischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
Brotscheiben mit der Fleischmasse bestreichen. Butter in der Bratpfanne erhitzen, Toastschnitten zuerst mit der Fleischseite nach unten kurz, aber gut anbraten, wenden. Käse darauflegen, Pfanne zudecken, bei schwacher Hitze den Käse schmelzen lassen.
Mit Radieschensprossen oder Kapern garnieren.
Optional: Spiegeleier braten und auf die fertigen Schnitten legen.
Variante: Burger-Buns anstelle Toastbrot verwenden
Quelle: aus dem Betty Bossi Kochbuch „Ghackets, Würscht und Gschnätzlets“ aus dem Jahr 1982
Pizza bianca con vongole e pecorino
1 Pizzateig selbstgemacht, zum Rezept
für den Belag
200 g Pecorino Romano, frisch gerieben
200 g Venusmuscheln, tiefgekühlt vom Fischhändler (Frisch Fisch Mercato)
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Bund frischen Thymian, nur Blättchen
Piment d’Espelette oder getrocknete Chiliflocken, nach belieben
schwarzer Pfeffer aus der Mühle (Voatsiperifery Pfeffer aus Madagaskar)
grobes Meersalz (Flor de Sal)
Olivenöl
Teig in 2 gleich grosse Kugeln teilen und je eine auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einen circa 25 cm grossen und 5 mm dicken Kreis ausrollen. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit jeweils der Hälfte des Käses, des Thymians, der aufgetauten Muscheln und des Knoblauchs belegen. Mit Olivenöl beträufeln und ca. 12-15 Minuten in der unteren Hälfte des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens backen.
Pizza aus dem Ofen nehmen und kurz warten, bis du sie anschneidest. Die Pizza mit frisch gemahlenem Pfeffer und Flor de Sal bestreuen und geniessen. Die ganze Prozedur für die zweite Teigkugel wiederholen.
Tipp
Muscheln selber kochen: Etwas Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl andünsten, die Muscheln hinzugeben und kurz darauf mit Weisswein ablöschen. Deckel drauf, ein paar Minuten ziehen lassen – und schon sind sie servierfertig. Mit Muscheln zu kochen geht unglaublich schnell.
1 EL Butter (1)
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Lauchstange
500 g Wirz
200 g Carnaroli-Reis
7 dl Fleisch- oder Gemüsebouillon
Salz, Pfeffer, aus der Mühle
2 EL Butter (2)
40 g Sbrinz, frisch gerieben
1 Prise Muskat
1 Bund glattblättrige Petersilie, fein gehackt
Vom Lauch grobe, dunkelgrüne Blattteile entfernen, den Stängel in dünne Ringe schneiden. Vom Wirz die äusseren Blätter und den Strunk entfernen. Die inneren Blätter waschen und in breite Streifen schneiden.
Die Butter (1) in einer grossen Pfanne warm werden lassen. Zwiebel und Knoblauch andämpfen. Lauch und Wirz beigeben und mitdämpfen bis das Gemüse zusammenfällt. 1 dl Bouillon beigeben, würzen und während 15 Minuten auf kleinem Feuer zugedeckt kochen. Den Reis und 6 dl Bouillon dazugiessen, aufkochen und weitere 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Butter (2), Sbrinz, Muskat und Petersilie vor dem Anrichten mit einer Gabel locker darunterziehen
Würste wie Saucissons, Hirschwurst, Schüblig etc. je nach Kochzeit der Würste, zu Beginn der Gemüsekochzeit oder später beigeben.
400 g Ditali Rigati (oder was du sonst so gerade an Teigwaren vorrätig hast)
25 g getrocknete gemischte Waldpilze (Steinpilze, Eierschwämmli, Totentrompeten, Judasohren etc.)
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 dl Rahm
Sel des Alpes & schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll glattblättrige Petersilie, fein gehackt
Getrocknete Pilze in heissem Wasser 30 Minuten einweichen. Eingeweichte Pilze durch ein feines Sieb abgiessen und gut ausdrücken. Vom Einweichwasser 2 dl auffangen und beiseite stellen.
Teigwaren in reichlich kochendem Salzwasser al dente kochen. Zwiebel und Knoblauch in 2 EL Olivenöl 2 Minuten dünsten. Pilze zugeben und kurz mitdünsten. Mit dem beiseitegestellten Pilzwasser ablöschen und 5 Minuten bei milder Hitze einkochen. Rahm zugiessen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Peterli in die Sauce streuen. Teigwaren abgiessen und mit der Sauce mischen. Et voilà….
Ramen-Burger: Er ist der letzte Schrei, für den New Yorker stundenlang Schlange stehen: Der Ramen-Burger, der anstelle Brötchen mit knusprigen Nudelnestern überzeugt.
Iberico Patties: beim iberischen Schwein aus Spanien denkt man gleich an den weltberühmten, luftgetrockneten Schwarzklauenschinken. Er wird auch als „pata negra“ – wörtlich „schwarzer Huf“ bezeichnet. Der feine Geschmack lässt sich auf die einzigartige Rasse und das mit Olivenöl angereicherte, natürliche Futter zurückführen. Iberico-Schweinefleisch ist extrem saftig und unglaublich aromatisch. Daher zählt es zu den exklusivsten Produkten weltweit.
Ramen-Burger mit Iberico Patties
für 4 Personen
für die Nudelnestli
320 g Ramen-Nudeln (2 Päckchen chinesische Instant Nudeln, zB Asia Quick Noodles Beef von Knorr)
1 frisches Eiweiss, verklopft (Eigelb für die Mayo verwenden)
für die Patties
4 Iberico-, Wagyu- oder Angus-Burger (im Migros Angebot)
Erdnussöl zum Braten
Instantnudeln in ein geeignetes Gefäss geben. Genügend kochend heisses Wasser darüber geben, sodass die Nudeln bedeckt sind. 3 Minuten stehen lassen, dann das Wasser abgiessen. Den Inhalt der beiden beiliegenden kleinen Beutel (Gewürze und Öl) hinzufügen. Gut mit den Nudeln vermengen und auskühlen lassen. Eiweiss mit den Nudeln mischen. Die Nudeln mit Hilfe von einem Servier-/Dessertring zu 8 Nestli formen.
Wenig Öl in einer beschichteten Bratpfanne heiss werden lassen. Nudelnestli portionenweise beidseitig je ca. 2-3 Minuten goldgelb braten, auf Haushaltpapier abtropfen, warm stellen. Bratfett auftupfen, wenig Öl beigeben. Burger beidseitig je ca. 2 Min. braten, warm stellen.
für die Mayo
1 frisches Eigelb
1 TL Senf
1 TL Zitronensaft
1 dl Rapsöl
¼ TL Salz
2 EL Ketchup
Piment d’Espelette oder Chiliflocken nach Belieben
Eigelb, Senf und Zitronensaft in einer Schüssel mit den Schwingbesen
gut verrühren. Öl unter ständigem Rühren anfangs tropfenweise, dann im Faden dazugiessen, salzen. Ketchup und Chili darunterrühren.
für die Burger-Füllung
60 g Rucola
2 Frühlingszwiebeln mit dem schönen Grün, in feine Ringe schneiden
Wenig Mayonnaise auf die 4 Ramen-Nestli verteilen, Rucola, Bundzwiebeln und Burger darauflegen. Ramen-Nestli darauflegen, leicht andrücken und geniessen.
Tipp
Wenn pure Ramen- oder Mie-Nudeln eingesetzt werden: pro Burger 80 g Nudeln (Rohgewicht) in 1 l Wasser mit 5 EL Fischsauce garen. In jedem Fall sollten die Nudeln in kochendes Wasser gegeben werden. Topf sofort vom Herd nehmen und Nudeln 5 Minuten ziehen lassen, dabei öfters mit 2 Gabeln umrühren. In ein Sieb schütten und 3-5 Min. abtropfen lassen. In einer Schüssel mit dem Eiweiss gut vermengen.
Die Burger können warm oder kalt gegessen werden.
für den Sud
6 dl Hühnerbouillon
2 Lorbeerblätter
1 Gewürznelke
1 Rüebli, in Stücken
1 Zwiebel, geschält und halbiert
3 Pouletbrüstli
Sudzutaten bis und mit Zwiebel in einer Pfanne aufkochen, Pouletbrüstli beigeben, Hitze reduzieren, bei kleinster Hitze ca. 20 Min. ziehen lassen. Pfanne von der Platte nehmen, Poulet im Sud etwas abkühlen lassen. 1/2 dl vom Sud beiseite stellen.
für die Thunfischsauce
1 frisches Bio-Ei
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Dijonsenf
2,5 dl Sonnenblumenöl
Sel des Alpes, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL frisch gepressten Zitronensaft
Piment d’Espelette
1 Dose Thon, abgetropft (160 g)
1/2 dl beiseite gestellter Fleischsud
Salatblätter, z.B. Baby Leaves, Lollo, Eichblatt, roter Chicorée etc.
Kapern für die Garnitur
Zutaten bis und mit Öl genau in der genannten Reihenfolge (wichtig: Ei zuerst) in den Mixbecher kippen. Stabmixer bis zum Boden reinstecken. Anschalten und dann – Achtung – nicht zu hastig, sondern schön langsam – den Mixstab nach oben ziehen. Das dauert ca. 5 Sekunden. Den frisch gepressten Zitronensaft beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einer Prise Piment d’Espelette der Mayo ein bisschen „Leben“ einhauchen.
Thon mit dem Fleischsud zu einer sämigen Sauce pürieren, die Mayonnaise unterrühren. Pouletbrüstli in mundgerechte Würfel schneiden und mit der Sauce mischen. Teller mit Salatblättern auslegen. Geflügelsalat darauf anrichten und mit Kapern bestreuen.
Schnell und lecker aus Lillyson’s Outdoor-Küche

One Pot – Risoni, Federkohl, Pelati, Crevetten
500 g Black-Tiger-Crevetten, Tail on, geschält und entdarmt
3 EL Sojasauce
3 EL Rapsöl
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Peperoncini, entkernen und in feine Scheiben schneiden
1 Zwiebel, fein gehackt
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Basilikum
250 g Risoni Teigwaren
7 dl Hühnerbouillon
1 Dose (400 g) Pelatitomaten
500 g Federkohl (Kale)
1 Zitrone, nur Saft
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 g frisch geriebener Parmesan
frische Basilikumblätter, von Hand verzupft
Crevetten mit Sojasauce und Pfeffer marinieren und beiseite stellen. Vom Federkohl die Blätter abstreifen und in kleine Stücke zupfen.
In einer mittleren Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Peperoncini, Oregano und Basilikum zugeben und glasig dünsten. Federkohl zugeben und mitdünsten bis er zusammenfällt. Dann die Risoni beifügen und 1-2 Minuten leicht mitrösten. Bouillon zugeben und unter gelegentlichem rühren aufkochen lassen. Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Pelatitomaten, Zitronensaft und Crevetten zugeben und vorsichtig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf kleinem Feuer ca. 5 Minuten fertig garen. Mit frisch gezupftem Basilikum servieren.
1 kleine oder halbe Wassermelone
200 g Feta
1 rote Zwiebel
1 Bund frische Minze
100 g Kalamon-Oliven, entsteint
1 Zitrone, nur Saft
Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Die Melone vierteln und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Das Fruchtfleisch von den Kernen befreien und würfeln. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Minze in kleine Stücke zupfen. Alles zusammen mit den Oliven in eine Salatschüssel geben. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Tipp
mit einer Prise Piment d’Espelette oder getrockneten Chiliflocken noch einen kleinen Kick geben.
Vanilleglacé mit gebrannten Mandeln
500 g Mascarpone
5 dl Milch
150 g feinster Backzucker
1 Bourbon-Vanilleschote
200 g gebrannte Mandeln, fein gehackt
Mascarpone mit der Hälfte der Milch und dem Zucker in einer weiten Chromstahlschüssel zu einer homogenen, cremigen Masse verrühren. Die Vanillestange in kleine Stücke schneiden. Restliche Milch in die Schale des Mixers geben und die in Stücke geschnittene Vanillestange hinzufügen. Alles 2 Minuten mit dem Stabmixer fein mixen. Vanillemilch durch ein sehr feines Sieb zum Mascarpone hinzugeben und vermischen. Gehackte Mandeln unter die Masse mischen. Zugedeckt ca. 4 Stunden in den Tiefkühler stellen, dazwischen die Masse 2-mal gut durchrühren.
Das Glacé 30 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen. Aus der Glacé Kugeln formen, in Gläsern oder Waffelcornets servieren.
Tipp
Die Waffelcornets gibt es in der Migros „Florida Cornets“
Gebrannte Mandeln blitzschnell aus der Mikrowelle
Mische in einer dafür geeigneten Frischhaltedose 2 EL Wasser mit 4 EL Zucker sowie 1 TL Zimt und erhitze die Masse bei 600 Watt eine Minute lang. Anschliessend 200 g ungeschälte Mandeln hinzugeben, mit einer Holzkelle kräftig umrühren und nochmals für weitere zwei Minuten in die Mikrowelle geben. Diese Prozedur noch einmal wiederholen und dann die gebrannten Mandeln auf einem Backblech auskühlen lassen.

















