Panna cotta mit Amaretto und karamelisierten Mandelsplitter
Panna cotta
5 dl Rahm (nach belieben Voll- oder Halbrahm)
1 dl Milch
1 Vanillestängel (Tipp)
2 EL brauner Rohrzucker
5 EL Amaretto di Saronno (italienischer Mandellikör)
1 Beutel (8 gr) Agar-Agar (rein pflanzliches Geliermittel)
Rahm und Milch zusammen mit Zucker, Vanillestängel und Amaretto in einer kleinen Pfanne aufkochen. Auf 5 dl einkochen (je nach Grösse der Pfanne 10 – 15 Minuten). Agar-Agar mit 1- 2 EL kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in die Masse geben. Weitere 1 – 2 Minuten unter Rühren köcheln. Vanillestängel entfernen und in 4 dekorative Dessertgläser oder Pudding-Förmchen giessen. Auskühlen lassen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Varianten
Anstelle Zucker gleiche Menge flüssiger Akazienhonig nehmen.
Anstelle von Amaretto passt auch Maraschino (dalmatinischer Kirschlikör).
Anstelle von Likör kann auch Bittermandel-Aroma verwendet werden.
Karamelisierte Mandelsplitter
5 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
2 EL Wasser
2 EL geschälte Mandeln, Mandelstifte oder Mandelscheiben, grob gehackt
Zucker, Vanillezucker und Wasser in einer Chromstahlpfanne ohne Rühren aufkochen. Hitze Reduzieren, unter gelegentlichem hin-und-her-Bewegen der Pfanne köcheln bis ein hellbrauner Karamel entsteht. Mandeln beigeben. Pfanne nochmals kurz hin-und-her bewegen. Karamelmasse sofort in einer Kreisbewegung auf ein Backpapier giessen. Karamel nach dem erkalten zu Splittern zerbrechen.
Servieren
Panna cotta mit den karamelisierten Mandelsplitter bestecken.
Tipp
In jedem Rezept steht das Gleiche: Vanilleschote aufschneiden, mit der Messerspitze das Mark herauskratzen, Rahm mit Schote, Mark und Zucker köcheln. Und so weiter. Und in jedem Haushalt passiert anschliessend das Gleiche: Das herausgekratzte Vanillemark sackt auf den Grund der Schüssel ab. Wird die Masse gestürzt liegen die schwarzen Pünktchen als hässliche Klumpen obenauf. Im Restaurant passiert das nie. Weil der Profi weiss, dass es nicht nötig ist, Vanilleschoten für die Verwendung in fetthaltigen Substanzen (Rahm, Vollmilch, Butter) auszukratzen. Fette sind exzellente Aromaträger. Es reicht vollauf, die Schoten mit einem Pfannenboden zu quetschen und so zu verarbeiten.
Tagliatelle mit Frischlachs, Gurke und Dill
1 Bund frischer Dill, gezupft und fein gehackt
250 g Frischlachs-Filet, ohne Haut
1 Salatgurke
2 Tomaten, enthäutet, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
0.5 dl Weisswein
3 EL Butter (1)
1 Zwiebel, geschält, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, geschält, fein gehackt
3 dl Rahm
400 g frische Nudeln selber machen, (oder ersatzweise frische Fertignudeln)
1 EL Butter (2)
2 EL Butter (3)
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Vorbereitung:
Das Frischlachs-Filet in kleinfingerdicke Streifen schneiden.
Die Gurke waschen, ungeschält der Länge nach halbieren, entkernen und in ca. 3 cm lange Stücke teilen, diese in 1 cm dicke Stäbchen schneiden.
Die frischen Nudeln herstellen
Den Backofen auf 60° aufheizen, Nudelschüssel und Teller darin vorwärmen
In einer 5-Liter-Pfanne 3 Liter Wasser mit 3 EL Salz zum Kochen bringen.Die frischen Nudeln im sprudelnden Wasser während ca. 3 Minuten, die Fertignudeln nach Packungsanweisung, al dente kochen, abschütten, gut abtropfen lassen und mit der Butter (1) vermischen, warm stellen.
Butter (2) in einer kleinen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch beigeben, kurz dünsten. Tomatenwürfel, Weisswein und Rahm beigeben und auf ca. 3 dl einreduzieren, Dill beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, warm stellen.
Butter (3) in einer grossen Teflonpfanne erhitzen. Die Gurkenstäbchen beigeben, kurz schwenken. Die Lachsstreifen zu den Gurkenstäbchen geben und kurz mitsautieren, sehr vorsichtig mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Rahm-Tomatensauce gleichmässig auf warme Teller anrichten, die Nudeln daraufgeben und die Lachs-Gurken-Mischung darüber verteilen.
Tipp
Der Lachs sollte im Inneren noch rosé sein. Anstelle von frischen, hausgemachten Nudeln können auch getrocknete verwendet werden. Das Gewicht pro Person beträgt 80-100g.
Quelle: „Das erste Mövenpick Kochbuch“, Südwest Verlag
In den Homemade-Messerblock passen Küchenmesser aller Grössen, auch der Schleifstab und die Küchenschere finden hier einen sicheren Platz. Die Holzbox mit den Aussenmassen HBT=26x12x28 cm ist hier mit ca. 2100 Bambus-Grillspiesschen gefüllt. Die Bambusspiesschen geben den Messern, egal welcher Form oder Grösse, einen sicheren Halt. Die Messerbox lässt sich auch ohne grossen Aufwand reinigen. Die Box kannst du natürlich in Form, Material und Farbe individuell nach deinem Gusto selber gestalten (oder gestalten lassen). Wichtig ist dabei nur das Mass der Innenhöhe: dieses sollte ein wenig höher sein als die Bambus-Spiesschen (25 cm). Wenn du handwerklich weniger begabt bist, findest du sicher einen lieben Freund, der sich um diesen Job reissen wird.

Die Grillspiesschen findest du in der Migros:
Cucina & Tavola Grillspiesschen Bambus, Länge 25 cm, 100 Stück 1.80
Bei 2100 Stück kostet dich das Innenleben der Messerbox gerade mal 38 Fränkli….
Variante:
Messerblock Nr. 2 – ein eigenwilliger Blumenstrauss
Zutaten:
250 g Weissmehl
150 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizengriess (Semola di grano duro rimacinata)
4 Eier (je ca. 60 g), Raumtempariert
Alternativ:
400 g Weissmehl (wenn du von deinem „Italiener“ keinen Hartweizengriess bekommst)
Zubereitung:
Die Mehlmischung so auf die Arbeitsfläche geben, dass ein Hügel entsteht. In die Mitte eine Mulde machen und die Eier sowie 1 TL Salz hinein geben. Vom Rand her nach innen mit einer Gabel die Eier mit dem Mehl vermischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Den Teig mit den Händen etwa 20 Minuten gut durchkneten, bis er glatt und glänzend ist. Je länger man knetet, um so geschmeidiger wird der Teig. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und bei Raumtemperatur mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig in 2 – 3 Portionen teilen. Den Teig portionenweise mit Griess bestäuben und mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz zu sehr dünnen Bahnen ausrollen. Die Teigbahnen locker aufrollen, in beliebig breite Nudeln schneiden. Auf ein mit Griess bestäubtes Backpapier geben und antrocknen lassen. Die Nudeln am besten ganz frisch verwenden, also unmittelbar in reichlich sprudelndem Salzwasser al dente kochen.
Tipps
Pasta hasst Kälte: die benötigten Eier 1 bis 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, als Arbeitsfläche eine grosse Holzplatte oder Holztisch verwenden.
Die beste Sauce schmeckt nicht, wenn die Nudeln zu weich gekocht werden oder geschmacklos sind. Eine Faustregel sagt: 100 g Nudeln brauchen 1 Liter Wasser und 10 g (1 gestrichener EL) Salz.
Darauf achten, dass frische Nudeln eine wesentlich kürzere Garzeit haben, je nach Grösse und Dicke 1 – 3 Minuten. Angetrocknete Nudeln brauchen jeweils 1 Minute länger, trockene Nudeln 5 Minuten länger.
Kann man Nudeln vorkochen?
Das kennt jeder: Die Nudeln sind schon fast fertig. Oder: du musst zu einem bestimmten Zeitpunkt für viele hungrige Esser Pasta servieren. Kein Problem, so kannst du dir behelfen: Koche die Nudeln sehr bissfest – lieber zu kurz als zu lang – und giesse sie in ein Sieb ab. Sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht mehr nachgaren und zu weich werden. Kurz vor dem Servieren die Nudeln nochmals kurz (ev. portionenweise) in kochendes Wasser tauchen oder direkt mit der heissen Sauce mischen und kurz aufkochen lassen.
Das bringt Farbe und Geschmack in die Pasta: Grün, gelb, rot, schwarz – mit einfachen Tricks lassen sich Nudeln in den verschiedensten Farben herstellen: Pürierter Spinat macht die Pasta schön grün, Safran verleiht ihr ein sonniges Gelb und etwas Tomatenmark oder Randensaft lässt sie erröten. Schwarze Farbe bekommt die Pasta durch Sepiatinte, die man beim Fischhändler kaufen kann. Zusätzliches Aroma – von fein über intensiv bis scharf – kannst du dem Teig mit Knoblauch, Kräutern, Krabben, Chilischoten (jeweils fein gehackt) oder Steinpilzpulver verleihen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Das ist ein fantastischer und absout narrensicherer Pizzateig, aus dem auch locker ein normales Brot gemacht werden kann.
Pizzateig
ergibt 6 – 8 mittelgrosse, dünne Pizzaböden
1 kg Weissmehl (Bezeichnung in DE „Typ 405)
oder noch besser (sorgt für ein bisschen Farbe und zusätzliches Aroma):
800 g Weissmehl und 200 g doppelt gemahlener Hartweizengriess („Semola di grano duro rimacinata“)
1 gestrichener EL feines Meersalz
2 Päckchen (je 7 gr) Trockenhefe
1 EL feiner Zucker
4 Esslöffel bestes Olivenöl
650 ml lauwarmes Wasser
Mehl, Griess und Salz auf eine saubere Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Hefe, Zucker und Olivenöl in einer Schüssel mit dem Wasser verrühren, einige Minuten ruhen lassen und dann in die Mulde giessen. Mit einer Gabel nach und nach das Mehl vom Rand in die Flüssigkeit einrühren. Auf diese Weise immer mehr Mehl einarbeiten, bis sich ein klebriger, kompakter Kloss gebildet hat. Ab jetzt ist die Gabel eher hinderlich, also knete das restliche Mehl mit den mit Mehl bestäubten Händen ein, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.
Den Teig rundherum mit Mehl bestäuben, in eine Schüssel legen und die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken. Den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Nun lege den Teig wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche und knete und drücke ihn nochmals, damit die Luft entweicht. Er ist jetzt einsatzbereit. Du kannst ihn aber auch in Klarsichtfolie wickeln und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank (oder in das Gefrierfach) legen. Willst du den Teig gleich verarbeiten, so zerteile ihn in die gewünschten Portionen – die Teigmenge reicht für 6 – 8 mittelgrosse Pizzen.
Idealerweise rollt mann die Pizzaböden 10 – 15 Minuten vor dem Backen aus – das erledigst du am einfachsten mit einem Nudelholz. So bleibt noch genügend Zeit für die Belegung:
Jetzt musst du aber den Backofen auf 250 Grad vorheizen!
Pizza Margherita (Belag)
3 dl Tomatensauce (früherer Blogbeitrag)
500 g Mozarella, zerpflückt
1 Bund frisches Basilikum
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle, zum eventuellen nachwürzen
Olivenöl – vom besten natürlich!
Auf jeden Pizzaboden 3-4 EL Tomatensauce in die Mitte geben und gleichmässig bestreichen, den Rand freilassen. Einige Mozarellastückchen und Basilikumblätter darüber verteilen un mit etwas Olivenöl beträufeln.
Die Pizza in den Ofen schieben und 15 Minuten backen, bis der Teig goldgelb und am Rand knusprigund der Käse geschmolzen ist. That’s it…
„Pimp my Margherita“
Das tolle an der Margherita ist, dass man ihr nach dem Backen noch eine ganz andere Richtung geben kann, zum Beispiel mit Rucola, geriebenem frischem Parmesan und rohem Schinken ( Parma, Serrano oder Schwarzwälder – egal was, hauptsache es schmeckt dir), aber auch Crevetten oder sogar „Black Tigers“ sind eine Möglichket. Lass dir einfach was einfallen…
mehr….
Mit Zucchiniblüten: Pro Pizza 6 bis 8 Zucchiniblüten (ohne Mini-Zucchini dran) ausschütteln, Stempel entfernen. Direkt auf die Sauce legen, mit Öl beträufeln. 12 bis 14 Minuten backen. Mit Burrata statt Mozzarella belegen, mit Öl beträufeln.
Mit Peterli und Basilikum: Reichlich zerkleinerte Kräuter auf die Tomatensauce streuen, mit geriebenem Mozzarella (Kuhmilch) und 6 EL geriebenem Parmesan bestreuen, mit Öl beträufeln, backen.
Tomatensauce: Knoblauch und Zwiebel weglassen, dafür 1⁄2 TL getrockneten Oregano verwenden.
Teigzubereitung & Tomaten-Grundsauce (von und mit Jamie Oliver)
Calzone & Pizza Margherita (von und mit Jamie Oliver)
Ein bisschen süss, ein bisschen herb, auf jeden Fall leuchtend orange und herrlich erfrischend: Das Kult-Getränk aus der Region um Venedig findet auch bei uns immer mehr Fans.
Der Spritz gehört zu Venedig wie der Markusplatz, der Canal Grande und die Gondeln. Wer abends in der Lagunenstadt etwas erleben will, der trifft sich auf dem belebten Campo Santa Margherita. Dort gibt es die leckerste Pizza auf die Hand und jede Menge Bars, vor denen sich im Sommer wahre Menschentrauben bilden. Und man trinkt natürlich: Spritz!
Der Drink mit dem wenig italienisch klingenden Namen (gesprochen mit einem spitzen „Sp“, einem gerollten „r“ und einem langgezogenen „i“) hat Tradition. Ob als Aperitif oder Longdrink, dem Venezianer schmeckt er immer und überall. Probieren lohnt sich: Wenn du einmal auf den Geschmack gekommen bist, willst du nie wieder etwas anderes trinken.
Das Rezept ist denkbar einfach: Ein guter Schuss Aperol wird mit Weisswein oder Prosecco und sprudelndem Mineralwasser aufgefüllt. Die perfekte Mischung kann jeder selbst für sich herausfinden – in Venedig trinkt man ihn leuchtend orange, also mit fast einem Drittel Aperol. Dekoriert wird das Ganze mit einer frischen Orangenscheibe.
Aperol Spritz
2 Teile Aperol
3 Teile Weisswein oder Prosecco
1 Spritzer Mineralwasser
Eiswürfel
1 halbe Orangenscheibe
Grandiose Sommererfrischung zum Selbermachen
Wassermelone mit Limonen-Wodka
für heisse Abende – aber schnell ansetzen, muss zwei ganze Tage ziehen.
Die tollste Sommer-Erfrischung der Saison, ausgedacht von Sweet Paul. So wird’s gemacht, der Paul erzählt’s am besten selbst:
„You make a hole in the watermelon all the way into the meat. Place a funnel in the hole and pour in the vodka. It takes a long time for the watermelon to soak it up. 2 cups takes about 2 days, so do it in the fridge. The result is awesome. Cut the melon into wedges and serve.“
Na denn: Prost!
Die Knoblauchknolle ist ein universeller Muntermacher, ausserdem bewahrt sie unseren Körper vor Unheil. Der Tanz der Vampire muss dann wohl ausfallen…
Knoblauchsuppe
für 6 Personen als Vorspeise
2 ganze Knoblauchknollen
3 Schalotten
2 EL Butter
6 dl Hühnerbouillon, oder Geflügelfond
2 dl Rahm
Salz, schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
3 TL Zitronensaft
25 g Mandelblättchen
2 Eigelb
1 Bund Schnittlauch
Die ganzen ungeschälten Knoblauchknollen in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens 20–25 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Inzwischen die Schalotten schälen und fein hacken. In der warmen Butter hellgelb dünsten. Mit Bouillon oder Fond ablöschen und alles zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 20 Minuten kochen lassen.
Die gebackenen Knoblauchzehen aus den Häuten in die Suppe drücken. Alles im Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren.
Die Suppe nochmals aufkochen. Den Rahm beifügen und alles weitere 5–10 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft pikant abschmecken.
In einer trockenen Pfanne die Mandelblättchen hellbraun rösten.
Unmittelbar vor dem Servieren die Eigelb mit 2 dl Suppe verrühren. Dann mit dem Schwingbesen unter die sehr heisse, aber nicht mehr kochende Suppe rühren; sie soll leicht binden. Sofort in vorgewärmten Tellern oder Tassen anrichten, den Schnittlauch mit einer Schere darüber schneiden und mit den Mandelblättchen bestreuen.
Weiss noch jemand, wie ein richtig guter, selbstgemachter Kartoffelstock schmeckt? Doch so viele. Und wer weiss, wie er gemacht wird? Nicht so viele. Na, hier steht’s ja.
1 kg Kartoffel, (mehlige Sorte, z.B. Bintje oder Désirée)
2 Lorbeerblätter, mit der Schere
2 Knoblauchzehen in der Schale
100 g Butter
2 dl Rahm
2 dl Milch
Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss frisch gerieben
Die Kartoffeln schälen und je nach Grösse vierteln oder achteln. Zusammen mit den Lorbeerblätter und den Knoblauchzehen in gesalzenem Wasser gar kochen. Das Kochwasser mit den Lorbeerblättern abgiessen, die Pfanne auf die abgeschaltete Herdplatte zurückstellen (Gas: kleinste Stufe) und möglichst alle Feuchtigkeit verdampfen lassen, damit die Kartoffeln ganz trocken sind. Anschliessens drücken wir die Kartoffelstückchen zusammen mit den gepellten Knoblauchzehen noch heiss durchs „Passe-vite“ oder zerdrücken die Stücke mit einem Kartoffelstampfer. Die Butter zusammenmit der Rahm-Milch aufkochen und mit dem Schwingbesen unter die Kartoffelmasse rühren; dabei zuerst nur einen Teil der Milch beigeben, da die genaue Flüssigkeitsmenge vom Stärkegehalt der verwendeten Kartoffeln abhängt. Den Kartoffelstock auf kleinem Feuer solange tüchtig weiterrühren, bis er heiss, weiss und möglichst luftig ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Sofort servieren, oder wir stellen den fertigen Stock luftdicht verschlossen (Deckel auf die Pfanne) für etwa eine halbe Stunde in den 120° C heissen Ofen – dabei geht er auf wie ein Soufflé und wird luftig.
Tipp
Statt Butter Doppelrahm, Mascarpone oder Crème fraîche verwenden. Zur Abwechslung kann die Butter auch durch 1 dl Olivenöl ersetzt werden oder die Kartoffeln mit ein paar Selleriestücken angereichert werde. Sehr gut schmeckt der Stock auch mit fein gehacktem frischen Kerbel oder Rosmarin.
Italienisches Kartoffelpüree – auch sehr lecker
1 kg mehlig kochende Kartoffeln schälen und je nach Grösse halbieren oder vierteln. In Salzwasser weich kochen. Inzwischen 1 Bund Frühlingszwiebeln rüsten und mitsamt schönem Grün fein schneiden. 2 Knoblauchzehen schälen und hacken. 50 g in Öl eingelegte Dörrtomaten klein würfeln. Von 1 Bund Basilikum die Blätter abzupfen und in feine Streifchen schneiden. In einer kleinen Pfanne 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen. Frühlingszwiebeln und Knoblauchzehen darin weich dünsten. Dörrtomaten sowie 1 dl feinstes kalt gepresstes Olivenöl beifügen und nur noch erwärmen. Kartoffeln abschütten, in die Pfanne zurückgeben und auf kleinem Feuer trocken dämpfen. Dann mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Wichtig: Es soll ein relativ rustikales Kartoffelpüree werden! Die warme Olivenölmischung und das Basilikum untermischen und alles mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
Jakobsmuscheln im Speckmantel
Vorspeise für 4 Personen
1 Packung Rucola
1 Bio-Limette oder -Zitrone
1 EL Hasel- oder Walnussöl
12 Scheiben würziger Frühstückspeck (Bacon)
12 ausgelöste Jakobsmuscheln ohne Corail
Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
eventuell Zahnstocher
zusätzlich Limetten- oder Zitronenspalten zum Servieren
Vom Rucola die dicken Stiele abknipsen, alle welken Blätter aussortieren. Den Rucola waschen und trockenschleudern, dann eine Hälfte fein hacken und die ander Hälfte ganz auf 4 Tellern verteilen. Limette heiss waschen, Schale fein abreiben. Den gehackten Rucola mit Limettenschale, Nussöl und Pfeffer verrühren. Speckscheiben auf der Arbeitsplatte ausbreiten. Rucolamischung auf den Scheiben verteilen. Die Jakobsmuscheln waschen und abtupfen, ganz leicht salzen und pfeffern. Jeweils 1 Muschel mit dem Speck umwickeln. Falls nötig, die Speckenden mit Zahnstochern feststecken. Den Backofengrill vorheizen. Jakobsmuscheln auf dem Rost unter die Grillschlangen in den Ofen schieben (ca. 10 cm Abstand) und 2-3 Minuten pro Seite grillen. Den auf Tellern angerichteten Rucola mit Limettensaft, Nussöl, Fleur de Sel und Pfeffer leicht aromatisieren. Die grillierten Jakobsmuschelpäckli mit den Limettenspalten auf die vorbereiteten Teller legen und servieren.

Zunächst einmal sticht diese Gurke durch ihre Verpackung hervor – nicht wie üblich ein Glas, sondern eine hippe 250 ml Dose! Und die ist nicht vollgepackt mit lauter kleinen Gürkchen, sondern man findet darin nur eine einzige, aber dafür riesige Gurke. Nach dem Aufreissen der Dose kann man den kleinen mitgelieferten Plastikstick nutzen um die Mega-Gurke aus der Dose zu holen, dabei duftet es schon schön nach herzhaften Gewürzen. Dann der grosse Moment – der erste Biss, es knackt und spritzt und der würzig, herzhafte Geschmack dieser Gurke entfaltet sich im Mund – einfach nur lecker, lecker, lecker!
Gekauft und verschmaust: Bratwurststand Vorderer Sternen in Zürich
Kein Wecker nervt, man hat alle Zeit der Welt: Zum Faulenzen, Zeitunglesen und ausgiebig Frühstücken. Mit einem selbst gebackenen Butterzopf beginnt die Feier des Tages schon am Morgen. So richtig schön schweizerisch zmörgele am Sonntag – da gehört eine Schnitte Butterzopf einfach dazu. Selber gebacken, am Vorabend oder am Morgen früh, schmeckt der Zopf natürlich am besten. Die Kruste ist gold-glänzend und fest und das Innere wattig-weich und feucht. Das Flechten ist Übungssache. Am besten erst mit zwei unterschiedlich farbigen Küchentüchern üben. So versteht man die technische Anleitung am besten.
Butterzopf500 g Mehl (M-Budget-Qualität reicht vollkommen)
20 g Frisch-Hefe (halber Würfel) oder 1 Päckli Trockenhefe (7g)
1 TL Zucker
1,5 TL (15 g) Salz
3 dl Milch
50 g Butter
1 Eigelb
Hefe in Teigschüssel zerbröckeln und Zucker zugeben. Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Milch beigeben und bis handwarm erwärmen. Mit einem kleinen Gutsch Buttermilch die Hefe unter gutem Rühren auflösen. Mehl und das Salz daruntermischen. Eine Mulde formen und den Rest der Buttermilch dazugeben und mit dem Handmixer gut verrühren. Danach von Hand ca. 5 Minuten kräftig durchkneten. Schüssel mit einem feuchten Tuch decken und den Teig ca. 1 Stunde auf das doppelte aufgehen lassen.
Teig halbieren, 2 Stränge formen und einen Zopf flechten, nochmals zugedeckt (feuchtes Tuch) ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur aufgehen lassen. Den Zopf mit dem Eigelb (mit ein wenig Rahm vermischt) bestreichen. Den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Zopf zusammen mit einer kleinen Schale mit kaltem Wasser auf Kuchenblech legen (Backtrennpapier nicht vergessen)! 30 Minuten backen. Anschliessend den Zopf auf ein Gitter legen und auskühlen lassen.
Älplermagronen mit Ankestückli (Anke: alemannisch für Butter) sind so schweizerisch wie die Löcher im Emmentaler.
Älplermagronen mit Cervelat- und Ankestückli
50 g Butter
300 g Kartoffeln
200 g rezenten Bergkäse, mit der Röstiraffel geriebenen
300 g Älpler Magronen (ersatzweise Maccheroni oder Hörnli )
2 dl Rahm
50 g Butter
2 grosse Zwiebeln, geschält
2-3 Cervelats, Haut entfernen
2 EL Mehl
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
Die Zwiebeln und die Cervelats in feine Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine, daumennagelgrosse Würfel schneiden. Reichlich Salzwasser aufkochen. Die Kartoffelwürfel und die Magronen beifügen und auf mittlerem Feuer unter gelegentlichem Umrühren knapp weich kochen. In der Zwischenzeit die Butter in einer Bratpfanne schmelzen. Die Zwiebeln- und die Cervelatstreifen mit dem Mehl gut mischen, Mehl gut abschütteln und auf mittlerem Feuer unter gelegentlichem Wenden langsam ca. 10 Minuten knusprig braten. Die Magronen abschütten, gut abtropfen lassen und in einer vorgewärmten Platte lagenweise mit dem geriebenen Käse und dem mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürztem Rahm übergiessen. Im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad ca. 10 Minuten überbacken. Zuletzt die Cervelat-Zwiebelschwitze darauf verteilen. Sofort heiss servieren.
Ankestückli (Beilage)
1 kg feste, süss-säuerliche Äpfel
40 g Butter (alemannisch: Anke)
3 EL Zucker
1 dl Apfelmost
Äpfel mit Schale achteln, Kerngehäuse wegschneiden. In der heissen Butter sanft andünsten, sofort mit dem Zucker bestreuen, der hell karamellisieren soll. Mit dem Most besprenkeln und etwas einkochen lassen. Warm servieren.
Mit Schokolade lässt sich so manches Wehwehchen wieder beheben: ein kleiner depressiver Durchhänger oder sonst ein Blues, ein stressiger Tag, ein Streit …
Devil’s Food Cake
reicht für 10-12 Personen
Zutaten:
125 g dunkle Schokolade, fein gehackt
125 g Crème fraîche
175 g heller Rohrzucker
300 g Mehl
1/2 TL Salz
3 EL Kakaopulver
1 TL Natron
125 g zimmerwarme Butter
200 g feiner Zucker
2 grosse Eier, Eiweiss und Eigelb getrennt
1 TL Vanilleextrakt
175 ml lauwarmes Wasser
Glasur und Füllung
150 g dunkle Schokolade, fein gehackt
150 g Milchschokolade, fein gehackt
250 g Crème fraîche
2 Springformen (23 cm Durchmesser), mit Backpapier ausgelegt und mit gefettetem Rand
Gehackte Schokolade, Crème fraîche und Rohrzucker In einen Topf mit schwerem Boden geben und bei schwacher Hitze unter Rühren erwärmen, bis alles geschmolzen une glatt Ist. Keinesfalls heiss werden lassen. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.
Die Butter in einer Schüssel mit dem Holzlöffel oder Handmixer cremig schlagen. Nach und nach den feinen Zucker unterrühren. Die Elgelbe nach und nach zugeben und einarbeiten, dann den Vanilleextrakt, Mehl und Salz, Kakaopulver und Natron vermischen und durchsieben, esslöffelweise abwechselnd mit Wasser unter die Buttermasse rühren. Wenn Sie den Handmixer verwenden, arbeiten Sie be niedriger Geschwindigkeit, und nur wenig rühren. Wenn alles gut vermischt Ist, die geschmolzene Schokoladenmischung einarbeiten. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und unterheben.
Den Teig in die Formen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen, bis der Teig elastisch ist und sich von den Rändern löst. 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen, das Papier abziehen, vollständig abkühlen lassen
Für die Glasur und Füllung die dunkle und die Milchschokolade In einer hitzebeständigen Schüssel über dem Wasserbad schmelzen (das heisse Wasser darf den Boden der Schüssel nicht berühren). Schüssel vom Wasserbad nehmen, Schokolade glatt rühren und die Crème fraîche einrühren. Ruhen lassen, bis die Masse dick und streichfähig ist.
Zwei Tortenböden mit der Schokoladenmasse bestreichen und alle Böden so zusammensetzen, dass der nicht bestrichene oben liegt. Die restliche Glasur über die Torte geben, auch die Selten bestreichen. Bis zum Servieren kühl aufbewahren.
In einem luftdichten Behälter bleiben die ungefüllten Tortenböden bis zu 24 Stunden frisch. Die fertige Torte hält sich bis zu 5 Tage. Die unglasierten Böden kann man tiefgekühlt bis zu 1 Monat lagern.
Quelle: „Schokolade“ von Linda Collister, Moewig Verlag
Kartoffelsuppe mit diversen Einlagen
für 6–8 Personen als Vorspeise – für 4 Personen als kleines Essen
Zutaten Suppe
1 Stück Zwiebel, mittel
0.5 Stück Sellerie, klein
400 g Kartoffeln, mehligkochend
1 Esslöffel Butter, gehäuft
0.5 dl Noilly Prat
1 dl Weisswein
6 dl Gemüsebouillon
1 Bund Petersilie, glattblättrig fein gehackt
2 dl Rahm
Salz, Pfeffer, aus der Mühle
Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Den Sellerie grosszügig schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. In einer mittleren Pfanne die Butter erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten. Sellerie- und Kartoffelwürfel beifügen, alles gut mischen, dann Noilly Prat, Weisswein und Bouillon dazugiessen. Die Suppe zugedeckt auf mittlerem Feuer 20–25 Minuten kochen lassen. Den Rahm zur Suppe geben und diese fein pürieren. Die Petersilie beifügen und die Suppe mit Salz sowie Pfeffer würzen.
Suppeneinlagen
– frische Peperonistreifen und Paprikapulver
– Gebratene Pilze und Salbeiblättchen
– Räucherlachs und Estragonblättchen
– Bündnerfleisch und Pfeffer aus der Mühle
– Nordseekrabben oder Crevetten und Kresse oder Zwiebelsprossen
– Brotcroutons (Toastscheiben toasten und in Würfel schneiden)
– frisch geriebener Meerrettich **
– Wasabi (grüne Meerretichpaste) **
– Tabasco **
Die Suppe und die Zutaten in der Mitte des Tisches platzieren. Man schöpft sich selbst. ** Schärfe bekommt die Suppe durch frischen fein geriebenen Meerrettich, Wasabi (grüne Meerrettichpaste) oder Tabasco
Tipp
Die Kartoffelsuppe kann schon am Vortag gekocht werden (ohne Deckel abkühlen lassen).

Spaghetti mit Poulet und Frühlingszwiebeln an Sojasauce
400 g Spaghetti
400 g Pouletbrüstli oder -Schenkel, von Hand geschnetzelt
2-3 EL Sojasauce zum marinieren
2 EL Mehl
1 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
getrocknete Chiliflocken, nach belieben
6 Frühlingszwiebeln mit dem schönen Grün, schräg in 1 cm breite Streifen schneiden
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
3 dl Hühnerbouillon
1 EL Maizena mit 4 EL Sojasauce angerührt
Das geschnetzelte Pouletfleisch mit ca. 2-3 EL Sojasauce für 1-2 Std. marinieren. In einer grossen Pfanne reichlich Wasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, salzen. Pro Liter Wasser 1 EL Salz verwenden. Spaghetti je nach Packungsangabe 8 bis 12 Minuten sprudelnd al dente garen.
In einem tiefen Teller das Mehl, Salz und Pfeffer mischen. Das Olivenöl in einer Bratpfanne heiss werden lassen, das Fleisch portionenweise im gewürzten Mehl wenden und ca. 3 Min. braten, herausnehmen und warmstellen. Hitze reduzieren, evtl. wenig Öl beigeben. Die Frühlingszwiebel und den Knoblauch andämpfen. Mit der Bouillon und der mit Maizena angerührten Sojasauce ablöschen. Unter gelegentlichem Rühren ungedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fleisch beigeben und nur noch heiss werden lassen. Mit Pfeffer abschmecken und mit den abgetropften heissen Spaghetti vermischen.
Linguine-Zucchine Salat
reicht für 8 Personen
400 g Linguine, mittig von Hand brechen
300 g Zucchini, längs halbiert, in Scheibchen schneiden
50 g feiner Rucola
100 g entsteinte Kalamon Oliven
Teigwaren in siedendem Salzwasser (auf 1 Lt Wasser 1 EL Salz) „al dente“ kochen, ca 1 dl Kochwasser für die Sauce beiseite stellen. Teigwaren kalt abspühlen, abtropfen, in eine Schüssel geben. Restliche Zutaten daruntermischen.
Sauce
2 Zitrone, nur Saft
5 EL Sonnenblumenöl
1 dl beiseite gestellte Kochflüssigkeit
50 g frisch geriebener Parmesan
1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Alle Zutaten gut verrühren, über den Salat giessen, mischen.
Tipp
Lässt sich gutvorbereiten:
Teigwaren 1/2 Tag im Voraus kochen, mit Zucchini und Oliven mischen, Sauce (ohne Rucola und Schnittlauch) zubereiten, beides seperat im Kühlschrank aufbewahren. Ca. 30 Min. vor dem Servieren herausnehmen. Salat fertig zubereiten, frisch geschnittenen Rucola und Schnittlauch beigeben.
Schlemme dich mit den Desserts aus der Puddingform „Il Buddino“ der Gelassenheit entgegen.
Meditieren ist gesund, ausgleichend, leistungssteigernd… Doch der Weg hin zum Zustand glückseliger Gelassenheit ist mitunter hart. Wen die Aussicht auf stundenlanges Ausharren im Schneidersitz abschreckt, kann sich auch an einer genussreicheren Zen-Praktik versuchen: der Essens-Meditation. Dabei richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf den Vorgang des Essens selbst und auf alle begleitenden sinnlichen und körperlichen Reaktionen. Jack Kornfield, einer der bekanntesten amerikanischen buddhistischen Lehrer gibt folgende Anleitung, wie man sich Bissen für Bissen dem Nirvana entgegenschlemmt:
Wenn du isst, dann iss einfach nur.
Beginne die Essmeditation, indem du deine Nahrung vor dich hinstellst und einen Moment inne hältst.
Denke über die Herkunft der Nahrung nach, und sage einen schlichten Dankes- oder Segensspruch, der dir spontan in den Sinn kommt.
Sieh dir die Nahrung sorgfältig an. Nimm bewusst deinen Körper und deine Hungergefühle wahr.
Sobald du dich innerlich präsent und mit dir selbst verbunden fühlst, beginne langsam zu essen.
Mach dir entspannt jeden Aspekt der Esstätigkeit bewusst: das Hinführen der Nahrung zum Mund, das Kauen, das Schmecken und das Schlucken.
Lass dir Zeit, koste sorgfältig jeden einzelnen Bissen. Halte zwischen den Bissen immer einen Moment inne.
Achte darauf, wann du anfängst, dich satt zu fühlen. Als erstes sagt dir vielleicht dein Magen, dass er satt ist, auch wenn deine Zunge oder deine Augen mehr wollen. Deine Gedanken sagen dir vielleicht, dass du alles auf deinem Teller aufessen sollst oder dass du zuviel isst. Richte dich nicht nach diesen gewohnten Impulsen, sondern höre auf deinen ganzen Körper.
(Aus „Buddhas kleines Weisungsbuch“ von Jack Kornfield)
Wer aber regelmässig nach dem ersten Happen alle guten Vorsätze an achtsames Speisen vergisst, dem könnte mit Il Buddino geholfen werden, einer Form für Desserts in Buddhagestalt. Als Pudding, Glace, Gelles, Götterspeise oder Panna Cotta mahnt der Meister zum bewussten Genuss.
Produktbeschreibung Pudding Buddha:
Set mit 4 Stück
Grösse Ø / H: ca 7 x 7 cm
Inhalt je 125 ml
Gesehen und gekaufti: www.siblershop.ch
Tom Kha Gai
3 cm frischer Galgant
6 Kaffirzitronenblätter
4 Stängel Zitronengras
12 Pfefferkörner, schwarz
7,5 dl Kokosmilch
5 dl Hühnerbouillon
400 g Pouletbrüstchen***
100 g Shiitake-Pilze oder ersatzweise Champignons
50 g Maiskolben, Baby-Maiskolben
1 Chilischote, rot
2 Frühlingszwiebeln
0.5 Bund Koriander, frisch
4 EL Limonensaft
3 EL Fischsauce
Salz
Die Galgantwurzel schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Die Kafirlimettenblätter mit einer Schere dem Rand entlang einschneiden. Vom Zitronengras die faserigen Hüllblätter entfernen, man verwendet nur das zwiebelartig verdickte helle untere Ende; dieses in feinste Scheibchen schneiden. Die Pfefferkörner grob zerdrücken. Alle diese Zutaten in eine mittlere Pfanne geben. Kokosmilch und Bouillon beifügen und aufkochen. Dann zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 10 Minuten leise kochen lassen. Inzwischen die Pouletbrüstchen in dünne Streifen schneiden. Shiitake-Pilze putzen, dabei die Stiele abdrehen. Kleine Pilze halbieren, größere vierteln. Die Baby-Maiskolben kurz waschen, dann der Länge nach vierteln. Die Chilischote der Länge nach halbieren, entkernen und in kleinste Würfelchen schneiden. Die Frühlingszwiebeln rüsten und mitsamt schönem Grün in feine Ringe schneiden. Die Korianderblättchen von den Zweigen zupfen. Die Suppe durch ein Sieb in eine saubere Pfanne giessen und nochmals aufkochen. Galgant, Zitronengras und Kafirlimettenblätter entsorgen. Pouletstreifen, Champignons und Maiskolben beifügen und die Suppe auf kleinem Feuer zugedeckt 5–7 Minuten leise kochen lassen, bis das Poulet gar ist. Vor dem Servieren die Suppe mit Limonensaft, Fischsauce und wenn nötig Salz abschmecken. In vorgewärmten tiefen Tellern anrichten und mit Chilischote, Frühlingsziebeln und Koriander nach belieben bestreuen.
***Tipp
Anstelle der Pouletbrüstchen, 1 kg Pouletschenkel verwenden (genussvoller und saftiger). Zubereitung: Pouletschenkel und 2 tief eingeschnittene Tomaten in einen grossen Kochtopf geben. Kaltes Wasser zugiessen bis die Zutaten bedeckt sind. Salzlos zum Kochen bringen, die Hitze zurückstellen und ca. 60 Minuten leise köcheln lassen. Schaum ab und zu abschöpfen und wegschütten. Das Wasser mit den Tomaten abgiessen, die Pouletschenkel abkühlen lassen, dann Knochen abziehen und Haut entfernen. Das Schenkelfleisch in mundgerechte Stücke teilen und anstelle der Pouletbrüstli in die Suppe geben!
Quelle:
www.thai-cooking-school.ch







